• Man müsste mal... Podcast

    Folge 165: Ecki Raff – Fortsetzung

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    Als wir Ecki Raff am Ende unserer ersten Folge verlassen haben, lagen fast 20 Jahre Radio hinter ihm. Und plötzlich war da wieder etwas, das ihn schon als Kind begeistert hatte: die Fotografie. Und auch Herr Hildebrandt

    Also lernte er noch einmal. Er besuchte Fotografen und Workshops, gründete eine Fotoschule und wurde selbst erfolgreicher Fotograf. Bis er irgendwann zwischen Sägeblättern, Brötchen und Produktaufnahmen merkte: Auch das ist es nicht mehr.

    Der nächste Schritt führte ihn zu Themen, die ihn schon sehr lange beschäftigten: Sprache, Kommunikation, Coaching und Hypnose.

    Heute hilft Ecki anderen Menschen dabei, Veränderungen in ihrem Leben anzugehen. Und dabei ist er selbst wieder mittendrin in einer Veränderung.

    Im zweiten Teil unseres Küchengesprächs wird deutlich: Vielleicht hat Ecki sich gar nicht ständig neu erfunden. Vielleicht hat er einfach immer weitergemacht – mit dem, was er unterwegs gelernt hat.

    Und vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis dieser Doppelfolge: Der erste Schritt ist häufig der schwerste. Aber man muss ihn trotzdem irgendwann gehen.

    Heute, noch einmal fast 20 Jahre weiter, blicken Andreas Lußky und Claus Oellerking in der aktuellen Podcast-Folge von „Man müsste mal …“ gemeinsam mit Ecki Raff nicht nur zurück, sondern auch ein Stück nach vorn. Wo immer das sein mag.

    Diese Folge haben wir am 22. Juli 2026 aufgenommen.

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    Folge 163: Steffen Dobbert – ganz tief recherchieren

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    Man müsste sich mal ganz tief in den Skandal um Nord Stream einbuddeln und recherchieren.

    „Man müsste sich mal ganz tief in den Skandal um Nord Stream einbuddeln und recherchieren.“, sagt Steffen Dobbert und hat genau dies getan. Fast drei Jahre lang, gemeinsam mit vier Kolleginnen und Kollegen. Herausgekommen ist das Buch „Nord Stream – Wie Deutschland Putins Krieg bezahlt“, ein Bestseller – und eine Recherche, die ihren Autoren einiges abverlangt hat.

    In unserer neuen Folge von „Man müsste mal …“ sprechen wir mit dem in Wismar aufgewachsenen Journalisten und Buchautor darüber, wie investigativer Journalismus eigentlich funktioniert.

    Wie findet man ein Thema, das eine jahrelange Recherche rechtfertigt? Wie kommt man an Menschen, die vertrauliche Informationen weitergeben? Wie arbeitet man sich durch Tausende Seiten interner Dokumente? Wie überprüft man schwere Vorwürfe? Und was passiert, wenn Anwälte ins Spiel kommen, Quellen geschützt werden müssen oder eine Recherche auch persönlich an die Grenzen führt?

    Natürlich sprechen wir auch über Nord Stream selbst: über Gerhard Schröder und Angela Merkel, Erwin Sellering und Manuela Schwesig, Gazprom und den Kreml – und über die Frage, warum Deutschland noch nach der Annexion der Krim 2014 an Nord Stream 2 festhielt.

    Dobbert erzählt von Dokumenten, bei deren Lektüre er selbst dachte: „Das gibt es doch nicht.“ Und er berichtet davon, warum Menschen Journalisten Informationen anvertrauen, obwohl sie damit ein persönliches Risiko eingehen.

    Für ihn hat das unmittelbar mit Demokratie zu tun: Missstände können nur verändert werden, wenn sie zunächst öffentlich werden.

    Eine „gute halbe Stunde“ sollte es eigentlich werden. Es wurde etwas mehr. Wir fanden: Bei diesem Thema durfte das sein.

    Ob er das Buch wieder so schreiben würde?

    Gute Unterhaltung mit der neuen Folge von „Man müsste mal …“ mit Steffen Dobbert. Wünschen Euch Andreas Lußky und Claus Oellerking.

    Diese Folge haben wir am 27. August 2026 aufgenommen.

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    Folge 162: Arne Hennes – Flippermuseum Schwerin

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    Man müsste mal … so richtig eine Runde Flippern!

    Klick, Klack, Freispiel – eine Reise in die Welt der Flipper

    Wann habt Ihr zuletzt an einem Flipper gestanden? Für viele von uns ist das Jahrzehnte her – verbunden mit Erinnerungen an Kneipen, Jugendclubs, Campingplätze oder Schwimmbäder. Einige von uns haben das noch nie getan. Doch die Welt der Flipper lebt. Und zwar mitten in Schwerin.

    Für unsere neue Podcast-Folge waren wir zu Gast im Flippermuseum Schwerin und haben mit Arne Hennes gesprochen. Aus der gemeinsamen Leidenschaft von Arne und seinen Mitstreitern ist über viele Jahre ein außergewöhnliches Museum entstanden, das heute mit mehr als 100 spielbaren Flipper-, Arcade- und Videospielautomaten Besucherinnen und Besucher jeden Alters begeistert.

    Es geht um Kindheitserinnerungen, um die Faszination analoger Spiele, um aufwendige Restaurierungen, um Räume mit liebevoll gestalteten Themenwelten – Traumwelten, nennt Arne Hennes. Und es geht auch um die Frage, warum Menschen hier ihre Freizeit investieren, um ein Stück Kulturgeschichte lebendig zu halten. Natürlich erzählt Arne auch, von seinen ersten Flipper-Erfahrungen und davon wie aus einer verrückten Idee schließlich ein Museum wurde – und weshalb dort ausdrücklich gilt: Anfassen und Spielen erlaubt!

    Eine Folge für alle, die Flipper lieben, neugierig auf außergewöhnliches Ehrenamt sind oder einfach Lust auf eine spannende Zeitreise haben. – Sehen wir uns dort?

    Viel Freude beim Hören wünschen Euch Andreas Lußky und Claus Oellerking.

    Diese Folge haben wir am 15. Juli 2026 aufgenommen.

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    Spielemuseum mit restaurierten Flipperautomaten, Jukeboxen und Spielautomaten sowie einem Café. – Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung

    Friesenstraße 29, 19059 Schwerin, Kontakt: 0173 9947611
    info@flippermuseum-schwerin.de
    terminanfrage@flippermuseum-schwerin.de

    https://www.flippermuseum-schwerin.de/

    Rajepsut Gisler – Tief in die Vergangenheit schauen

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    Man müsste mal…in der Vergangenheit etwas tiefer zurückschauen!

    Rajepsut Gisler ist im Oman geboren, in einem kleinen Schweizer Bergdorf aufgewachsen und heute in Schwerin zu Hause. S viel ist klar: Rajepsut Gisler hat einen ungewöhnlichen Lebensweg hinter sich.

    Sie erzählt von einer Kindheit und Jugend, in der Hautfarbe und Geschlecht immer wieder bestimmten, was andere ihr zutrauten – und was nicht. Von ihrer Ausbildung zur Bootsbauerin, von Rassismus und sexuellen Zuschreibungen, von Konflikten mit Behörden, und dem Weg der sie nach Schwerin führte.

    Heute arbeitet die 37-Jährige als Modedesignerin sowie Kultur- und Ahnenanalytikerin. Sie beschäftigt sich mit DNA, Epigenetik und den Spuren, die unsere Herkunft und die Erfahrungen früherer Generationen in uns hinterlassen können. Daraus hat sie mit „World Dream Castle“ eine sehr eigene Verbindung von Ahnenforschung, Mode, Kunst und Spiritualität entwickelt.

    Manches daran ist ungewöhnlich, manches erklärungsbedürftig – und Rajepsut Gisler selbst ist eine Frau, die viel zu erzählen hat.

    Wir sprechen mit ihr über Rassismus und Heimat, über Verletzungen und Neuanfänge, über ihre Suche nach den eigenen Wurzeln – und darüber, warum ausgerechnet Schwerin für sie zu einem Ort geworden ist, an dem sie sich wohlfühlt.

    Manches an ihren Vorstellungen fasziniert, manches wirft Fragen auf. Auch darüber haben wir mit ihr gesprochen: über Wissenschaft und Spiritualität, über die Suche nach den eigenen Wurzeln – und darüber, warum ein Kleid manchmal viel mehr sein soll als nur ein Kleidungsstück.

    Diese Podcast-Folge „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking und Rajepsut Gisler ein Gespräch über die Frage: Wer bestimmt eigentlich, wer wir sind?

    Diese Folge haben wir am 27. Juli 2026 aufgenommen.

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    https://worlddreamcastle.simdif.com/

    https://moradayo.simdif.com/

    Info zur Spende:
    https://heyzine.com/flip-book/aa8c72c1ee.html

    Angela Leymannek – VerA Unterstützung für Azubis

    0:00 / 0:00 90,8 MB

    Man müsste mal … aus Erfahrung Zukunft machen!

    Was passiert mit all dem Wissen, das Menschen im Laufe eines Berufslebens gesammelt haben? Verschwindet es mit dem Ruhestand – oder kann daraus etwas Neues entstehen?

    Angela Leymannek ist überzeugt: Berufserfahrung ist weit mehr als ein persönlicher Lebensweg. Sie ist ein Schatz, der jungen Menschen helfen kann, ihren eigenen Weg erfolgreich zu gehen.

    In der neuen Folge von „man müsste mal“ spricht die Regionalkoordinatorin des Mentoringprogramms VerAplus darüber, warum viele Auszubildende heute Unterstützung brauchen, welche Herausforderungen sie in Schule und Betrieb bewältigen müssen und wie erfahrene Ehrenamtliche sie dabei begleiten können – nicht als Nachhilfelehrer, sondern als Menschen, die zuhören, Mut machen und ihre Erfahrungen weitergeben.

    Es geht um Prüfungsstress, Unsicherheiten, Sprachbarrieren und persönliche Krisen. Vor allem aber geht es um Vertrauen und darum, dass manchmal schon ein Mensch genügt, der an einen glaubt.

    Wer selbst viele Jahre Berufs- und Lebenserfahrung gesammelt hat und diese sinnvoll weitergeben möchte, findet in VerAplus eine Möglichkeit, junge Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben zu begleiten – und damit einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung zu leisten.

    Ein Gespräch über Generationen, Verantwortung und die Frage, warum Erfahrung erst dann ihren größten Wert entfaltet, wenn sie geteilt wird.

    Wer erfahren möchte, wie das funktiuoniert, wo man Unterstützung bekommen oder sich ehrenamtlich engagieren kann, erfährt das in dieser unterhaltsamen Folge des Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

    Diese Folge haben wir am 8. Juli 2026 aufgenommen.

    Kontakt:

    Angela Leymannek, Regionalkoordinatorin VerAplus für die Regionen Schwerin

    Tel.: 0155-65721705

    E-Mail: schwerin@vera.ses-bonn.de

    www.vera.ses-bonn.de • www.ses-bonn.de

Aleks Will – Straßenmusiker und Weltenbummler

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Man müsste mal…auf seine innere Stimme hören!

Alexander Will, den alle nur Aleks nennen bekam mit 12 seine erste Gitarre. Seit damals ist viel passiert. Nach dem Schulabschluss hat Aleks in Hamburg eine Lehre als Industriemechaniker begonnen und hat dann aber gemerkt, wie er es ausdrückt: „Das ist nicht mein Job.“

Aleks Will bricht die Lehre ab und geht erstmal zur Abendschule. „Während der Zeit habe ich einen American-Football-Coach kennengelernt. Er hat mich nach San Diego in Kalifornien eingeladen. Klar, da wollte ich hin. Also erstmal Geld verdienen!“ Seine Lösung: Straßenmusik. Er lernt bei Dirk Schäfer. Der ehemalige Boxer spielt in der Schweriner Fußgängerzone schön länger Rock und Blues auf seiner Gitarre. Nach einem Jahr hatte Aleks Will genug Geld zusammen und er flog nach San Diego.

„In den USA habe ich tolle Musiker getroffen und viel von ihnen gelernt. Einer von ihnen war der legendäre Roger Widley.“, erinnert er sich. 17 Jahre kommt Aleks Will nicht zurück nach Deutschland. Er lebt in Brasilien und in anderen Ländern Südamerikas. Er kommt herum. Er professionalisiert seine Musik, spielt in Studios, produziert eigene Songs, nimmt Platten auf und lernt überall etwas dazu.

„Als mein Vater im Sterben lag, kam ich zurück. Das war wichtig.“, meint Aleks Will. Hier geblieben ist er nicht. Mit dem Fahrrad fährt er durch Brasilien und sammelt Geld für eine Stiftung zur Unterstützung von Kindern.

Während der Corona-Pandemie zieht er von Brasilien nach Spanien. Dort bleibt er drei Jahre. „In Spanien und Portugal ist es mit der Musik auf der Straße schwierig. Es kann passieren, dass deine Gitarre konfisziert wird und du sie auslösen musst. Und während der Pandemie brauchte ich ohnehin andere Wege, mich über Wasser zu halten.“ Er gibt online Unterricht. Gitarre, Klavier, Trommeln und Gesang.

Gelegentlich kommt er zurück in die Landeshauptstadt. „Hier sind meine Wurzel, hier lebt meine Mutter und ich treffe dann auch noch ein paar alte Freunde.“ Dieses Mal ist er mit seiner Musik auch bei der Feier zum Weltkulturerbe-Status auf dem Marktplatz dabei.“

Nach seinem letzten Aufenthalt ging es nach Island. Und dann ging es weiter nach Thailand, Australien, auf die Fidji Inseln und die Philippinen. Jetzt lebt er mit seiner Freundin Yulia auf Bali in Indonesien. „Yulia ist meine größte Inspiration!“, sagt er.

Wer das alles und noch das eine oder andere mehr wissen möchte, hört einfach mal rein … in den Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

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Cordula Manow – Auf in den Ortsbeirat!

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Man müsste sich mal … für Kommunalpolitik interessieren und sich einbringen!

Kommunalpolitik ist für Cordula Manow eine Herzensangelegenheit. Wer ihr zuhört, wenn sie über ihr ehrenamtliches, kommunalpolitisches Engagement spricht, kann das spüren.

Bereits als 16-Jährige hat sie gemeinsam mit anderen auf dem Dorf dafür gesorgt, dass es einen Jugendclub gibt. Jetzt ist sie Vorsitzende des Ortsbeirats von Lankow. Dies ist einer der 17 Ortsbeiräte in der Landeshauptstadt.

Nach den Kommunalwahlen im Juni werden die Ortsbeiräte im September 2024 neu besetzt. Die Schweriner Stadtvertretung wählt die Mitglieder und deren Stellvertreter.

Der Lankower Ortsbeirat hat sich unter anderem länger als ein Jahrzehnt engagiert für den Radweg entlang der Gadebuscher Straße eingesetzt. „Bist du 18 Jahre alt und in Schwerin als Einwohner gemeldet, dann kannst Du Mitglied in Deinem Ortsbeirat werden. Deine Staatsbürgerschaft ist unwichtig. Du musst nicht Deutscher Staatsbürger sein.“, erklärt Manow. „Wer mitwirken möchte, meldet sich am besten noch bis Anfang September bei einer der Fraktionen bzw. Zählgemeinschaften der Schweriner Stadtvertretung. Die Stadtvertretung wählt dann am 16. September 2024 die neuen Mitglieder der Ortsbeiräte. Die Mitglieder der Ortsbeiräte erhalten für ihre ehrenamtliche Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung.

Wie die Arbeit in einem Ortsbeirat funktioniert und welche weiteren Möglichkeiten es für kommunalpolitisches Engagement gibt, darüber berichtet Codula Manow … in der aktuellen Folge des Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

Diese Folge haben wir am 15. Juli 2024 aufgenommen.

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Stefanie Marten und Maria Netzeband – Rettungshundestaffel

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Man müsste mal … im Wald mit uns Verstecken spielen!

Sie heißen Murphy und Lotti. Und sie sind noch jung. Lotti ist gerade mal fünf Jahre alt und Murphy ist erst vier. Am liebsten sind sie im Wald unterwegs. Die beiden Hunde sind ausgebildete und geprüfte Flächensuchhunde der Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes im Kreisverband Schwerin

Stefanie Marten, die „Hundemutter“ von Lotti, leitet die Rettungshundestaffel. Ihre Hündin, mit vollem Namen Carlotta von der Bodenteicher Heide, ist eine Magyar Vizsla – zu Deutsch ein Ungarischer Vorstehhund. Auch der Australien Shepherd Murphy, hat diese guten Eigenschaften. Die Ausbildung der Rettungshunde und der Hundeführerinnen ist eine anspruchsvolle Sache.

„Wenn wir in den Einsatz gehen, ist es meist schon spät am Abend oder Nacht. Die Suche nach vermissten Personen ist zunächst mal Polizeiarbeit. Erst wenn die Suche erfolglos bleibt oder die Polizisten keine Hunde zur Verfügung haben, werden wir alarmiert. Und dann kann der Einsatz schon mal bis in den frühen Morgen dauern.“, erklärt Maria.

Ob ein Hund die Voraussetzungen für die Ausbildung als Rettungs- oder Besuchshund erfüllt, wird in einem Eignungstest überprüft. „Der nächste Test ist am 27. Juli 2024 in Schwerin und wir freuen uns auf Interessierte, die mit ihren Hunden teilnehmen wollen“, so Stefanie.

Wie es sich mit den Rettungshunden so lebt und was den beiden Frauen ihr ehrenamtliches Engagement bedeutet, erzählen sie in dieser Folge des Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

Diese Folge haben wir am 12. Juli 2024 aufgenommen.

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C. Söhnchen, A. Stünzner, A. Issa – Internationaler Stammtisch

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Man müsste mal … dafür sorgen, dass sich niemand alleine fühlt!

Sie leben noch nicht sehr lange in Schwerin und einer von ihnen ist auch schon wieder auf dem Absprung. Carolina Söhnchen und Anna Stünzner sind 2021 zum Medizinstudium in die Landeshauptstadt gekommen. Ali Issa kommt 2022 aus Rostock nach Schwerin. Er ist Arzt und hat einen Job an den Helios-Klinken. Wer schon länger hier lebt, erinnert sich vielleicht an die ersten Wochen und Monate, in denen es auch ohne Corona oft nicht so leicht war mit den Norddeutschen in Kontakt zu kommen.

So wie Carolina, Anna und Ali geht es immer wieder Menschen, die – aus welchen Gründen auch immer – neu an einem Ort sind. Dabei spielt es keine Rolle, woher jemand kommt. Ob aus Plau oder aus Peru. Erstmal bist allein und musst dich schon auf den Weg machen, wenn du Leute kennenlernen und Freunde finden möchtest.
Aber wohin in Schwerin?

Bei einer Geburtstagsfeier kommen die drei miteinander ins Gespräch und stellen fest, dass sie ähnliche Erfahrungen bei Ankommen in der Stadt gemacht haben und sie sind sich schnell einig: das muss nicht so sein. Ihre Lösung heißt: „Internationaler Stammtisch Schwerin“.

Radtouren, Salsa-Tanzen, Konzertbesuche, Ausflüge in die Umgebung oder auch mal nach Berlin, Gesprächsrunden und andere Aktivitäten organisieren die Mitglieder des „Internationalen Stammtischs“ über WhatsApp oder Instagram.

„Menschen aus rund 100 Nationen leben in Schwerin. Viele der Nationen sind bei den Treffen des „Internationalen Stammtischs“ bereits vertreten. Aber es könne gerne noch ein paar mehr werden!“, sind sich Anna, Carolina und Ali einig.

Wer mehr wissen möchte oder auch gern einmal dabei sein möchte, hört einfach mal rein … in den Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

Diese Folge haben wir am 6. Mai 2024 aufgenommen.

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Sabine Klemm – Selbst-Hilfe in der KISS

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Man müsste mal…nach Verbündeten suchen!

In der Region in und um die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern gibt es etwa 160 Selbst-Hilfe-Gruppen zu unterschiedlichen Themen, die sich regelmäßig treffen und bei denen interessierte Menschen Rat finden können. Sabine Klemm ist die Geschäftsführerin des Schweriner Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle für Selbsthilfegruppen e.V., kurz KISS.

In vielen der Gruppen geht es um Themen der Gesundheit. Mal geht es um die innere Heilung, mal um spezielle Krankheitsbilder, mal um Suchterkrankungen, mal um emotionale Herausforderungen. Die Themen sind wirklich vielfältig. Immer aber geht es dabei um Lösungen, um Unterstützung, um Selbst-Hilfe.

Dabei geht es nicht darum, die Expertise von Medizinerinnen und Medizinern, Psychotherapeuten oder Psychotherapeutinnen und anderen gut ausgebildeten Spezialisten in Frage zu stellen. „Manchmal heißt es: erst eine Therapie und dann die Selbst-Hilfe“, so Sabine Klemm. In anderen Fällen führt die Mitwirkung in einer der Selbst-Hilfe-Gruppen auch ohne eine Therapie bereits zu einer Problemlösung oder Betroffene finden mit Hilfe der Gruppe Orte und Personen, die eine passende Behandlung anbieten.

Die KISS bietet Selbst-Hilfe-Gruppen beim Aufbau Unterstützung, hilft bei der Öffentlichkeitsarbeit, stellt Räume für Treffen zur Verfügung und macht Lobbyarbeit für Selbst-Hilfe an sich.

Wir ihre Arbeit aussieht und was sie ihr bedeutet, das berichtet Sabie Klemm in dieser Folge des Podcasts „man müsste mal“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

Diese Folge haben wir am 27. März 2024 aufgenommen.

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Hannelore Jenichen-Räther – Wunschoma

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Man müsste mal … einen Kindheitstraum erfüllen!

„Ich bin gerne Wunschgroßmutter“, sagt Hannelore Jenichen-Räther und strahlt. „Mein Mann findet Kinder nett. Er hält sich aber im Wesentlichen raus. Die Kinder lieben den „Opa Dieter“ auch, finden ihn aber manchmal ein bisschen streng“, lacht sie.

Über einen Artikel in der SVZ stößt sie vor fünf Jahren auf das Projekt „Wunschgroßeltern“ des Seniorenrings. „Da ich Kinder sehr gern mag und keine eigenen, kleinen Enkel habe, bin ich dann zum Seniorenring und habe gesagt: ich möchte das kleinste Kind, das sie finden können!“, lacht sie bei dem Gedanken an die Situation. Und sie hat Glück. Die kleine Lucia ist gerade 6 Monate alt, als sie sich kennenlernen. Zwei Monate später beginnen die ersten regelmäßigen, wöchentlichen Treffen. Und dann war da noch der 3 Jahre ältere Bruder Jakob, der irgendwann zu ihr sagt: „Oma, warum holst du immer nur meine Schwester ab und mich nicht? Und er hatte ja recht. Seitdem habe ich also zwei Enkelkinder.“

Seit 2009 ist sie Wunschoma und begleitet Lucia und Jakob auf ihrem Weg. Über das Wieso und das Wie und wie auch andere Interessierte hier in der Region Wunschgroßeltern werden können, darüber berichtet Hannelore Jenichen-Räther in dieser Podcast-Folge mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

Diese Folge haben wir am 25. März 2024 aufgenommen.

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Nadine Pusch / Sabrina Lasanske – Frauen-Feuerwehr-Mannschaft

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Man müsste mal…einen MUT-Ausbruch haben!

2022. Es war der Tag des traditionellen Amtsausscheids der Freiwilligen Feuerwehren im Amt Stralendorf. Fast jedes Jahr treten die Feuerwehrleute der 8 örtlichen Feuerwehren am Amtsfeuerwehrtag in einem sportlichen Wettbewerb gegeneinander an. Sie zeigen, was sie draufhaben, wenn es um das Retten – Löschen – Bergen und Schützen geht. Das sind die Aufgaben der Feuerwehr.

Auch die Kinder von Nadine Pusch und Sabrina Lasanske sind seit vielen Jahren dabei. Erst in der Florian-Gruppe mit den Kindern von 6 bis 10 Jahren und später in der Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr von Warsow.

Was es nicht gab war eine Frauen-Mannschaft – Lasanske sucht deshalb wenige Tage nach dem Wettbewerb den Kontakt zur Jugendwartin der Feuerwehr von Warsow und macht Nägel mit Köpfen. Sie spricht weitere Frauen im Ort an und gewinnt einige von ihnen für die Idee.

Ob es wirklich geklappt hat und ob die Frauen in Warsow jetzt auch mit Helm und Schlauch bei der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz sind, das erfahrt Ihr von Nadine Pusch und von Sabrina Lasanske in dieser Folge unseres Podcasts „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking

Diese Folge haben wir am 22. März 2024 aufgenommen.

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Marcus Brott – Schlaganfall…und dann?

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Man müsste mal…auch in schwierigen Zeiten dranbleiben!

„Anne hat mich wachgeküsst“, lacht Marcus Brott (36), als sich der Dozent für Pflegefachberufe an die Zeit in der Helios-Klinik in Leezen erinnert. Anne war seine Physiotherapeutin. 10 Jahre ist das nun schon her.

Im Februar 2013 ändert sich das Leben des jungen Altenpflegers schlagartig. Er hatte damals seine Lehre schon ein paar Jahre hinter sich. Er sammelt nach der Lehre erste berufliche Erfahrungen in einer Pflegeeinrichtung in Wismar. Er ist gerade mal 20 Jahre alt, als er die Gelegenheit bekommt, ein Team in der Einrichtung zu leiten.

In Schwerin besteht er mit Mitte 20 die Prüfung zum Pflegedienstleiter. Nebenbei gibt er praktischen Unterricht in der Ausbildung von Betreuungs- und Pflegehilfskräften. Er ist engagiert und geht in seinem Beruf auf. Er war Raucher, trank viel Kaffee und ging nach Feierabend auch mal mit Freunden feiern.

Im Sommer 2012 tritt er eine neue Stelle als Wohnbereichsleiter in Schwerin an. Am 21. Februar 2013 dann die Vollbremsung.Brott ist 26 und erleidet einen Schlaganfall. „Ich hatte an dem Tag wieder massive Kopfschmerzen. Die hatte ich schon ein paar Wochen. Ich dachte, das sei so: neue Arbeit, lange Tage, viel Stress. An dem Tag bin ich früher nach Hause. Ich hatte das Gefühl, mein Kopf platzt und abends gab es auf einmal dieses Knacken und meine rechte Seite wurde kalt. Ich bin ja vom Fach und dachte: Scheiße Marcus, du hast einen Schlaganfall.“

Brott bleibt bei Bewusstsein und ruft den Rettungsdienst. „Ich habe schon gelallt. Gott sei Dank haben die mich verstanden, sind gekommen, haben die Tür aufgebrochen und mich mit dem Leiterwagen durchs Fenster abtransportiert. Das Treppenhaus bei mir im Altbau war für die Trage einfach zu eng. Im Rettungswagen bin ich dann ohnmächtig geworden.“

Wie es für ihn im Leben weiterging, wo er heute – 10 Jahre später – steht, darüber sprechen wir mit Marcus Brott in unserem Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

Diese Folge haben wir am 15. Januar 2024 aufgenommen.

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Kati, Anka und Susi – Schwerins Mutmacherinnen

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Man müsste mal … davon ausgehen, dass Krebs zu haben nicht gleich Tod bedeutet

Als Kati, Anka und Susi ihre Krebsdiagnose erhalten, sind sie berufstätig, haben Kinder und Familie. Alle drei sind jünger als die Mehrzahl der Frauen, die an Brustkrebs erkranken. Für alle drei beginnt mit der ersten Diagnose eine schlimme Zeit: viele Ärtze und sehr viele Untersuchungen. Biopsie, Mammographie, CT und immer wieder Warten. Warten auf die Ergebnisse und auf neue Termine.

Wie der Krebs für jede Frau anders ist, so ist es auch die Therapie. Mal steht am Anfang eine Operation, mal die Chemotherapie. Einige Frauen vertragen die Chemo gut und für andere ist es eine Tortur, mit deren körperlichen und seelischen Folgen sie lange, oft über viele Jahre, zu tun haben. Und viele Frauen bleiben damit allein.

Dieser Gedanke bewegt die drei Frauen sehr.

Kati, Anka und Susi entschieden sich, eine neue Selbsthilfegruppe zu gründen. Als „Schwerins Mutmacherinnen“ trafen sie sich im Januar 2023 zum ersten Mal. In dieser Folge des Podcasts „man müsste mal …“, erzählen Kati, Anka und Susi von ihrem Lebensweg mit der Krankheit.

Diese Folge haben wir am 2. April 2024 aufgenommen.

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Folge 100 – Eure Fragen an uns

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Man müsste mal…100 Folgen aufnehmen

Es war einmal eine Pandemie. So etwa im Jahr 2020 nach unserer Zeitrechnung. Maskenpflicht. Impfempfehlungen, ausverkauftes Toilettenpapier und jede Menge Leute, die sich an die geltenden Kontaktbeschränkungen halten und kaum noch Freunde oder Familie treffen. Schlechte Stimmung überall. – Überall? Keineswegs. In einem kleinen Dorf in Gallien …

Naja, nicht wirklich in Gallien. In Schwerin, der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern coronalangweilen sich zwei Typen und kommen auf eine Idee: „Man müsste mal …“ Menschen, die nicht nur sagen “man müsste mal“, sondern auch loslegen und ihre Ideen und Phantasien Wirklichkeit werden lassen, eine Möglichkeit geben, ihre persönliche „man müsste mal“-Geschichte zu erzählen.

Wir meinten wirkliche Geschichten, bereits Erlebtes und längst Getanes ebenso wie die jüngst angepackten Vorhaben, die vielleicht sogar einen Impuls sein könnten für solche Leute wie Dich und mich. Für diejenigen, die schon länger oder schon immer oder gerade eben gedacht haben: man müsste mal!

Und davon gibt es nun schon eine ganze Reihe. Alle 2 Wochen, sonntags, 14 Uhr.

Vielen Dank für Eure Fragen an uns. In dieser Folge 100 beantworten diese, so gut wir können. Und wir laden Euch ein zum MMM-Vernetzungskaffeetrinken am 15.09.2024.

  • Warum macht Ihr das? Was treibt Euch an? Was nehmt Ihr für Euch mit?

  • Wie findet ihr eure Interviewpartner oder finden sie euch?

  • Bereitet Ihr Euch speziell auf jeden Podcast-Gast vor?

  • Was war das Lustigste, dass Ihr in 99 Podcast-Folgen erlebt habt?

  • Habt Ihr so etwas wie Lampenfieber vor einer neuen Aufnahme?

  • Habt ihr schon mal verschlüsselte Botschaften in einen Podcast eingebaut?

  • Könnt ihr noch staunen über das, was Euch da manchmal erzählt wird? Oder kann Euch nix mehr überraschen?

  • Gibt es einen Traumpodcast, den ihr unbedingt noch super gern machen würdet?

  • Gibt es eine Art “roten Faden“ bei der Auswahl Eurer Gäste?

  • Wie sieht es denn mal mit einem Vernetzungstreffen aus?

  • … ?

Wer das alles und noch das eine oder andere mehr wissen möchte, hört einfach mal rein … in diese Podcast-Folge 100 von „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

Hatten wir schon verraten, wo wir uns mit Euch am Sonntag, 15.09.2024 ab 15 Uhr zu Kaffee, Kuchen und Netzwerkeln treffen wollen? – Auch das erfahrt Ihr in dieser Folge 100.

Diese Folge haben wir am 11. April 2024 aufgenommen.

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