• Man müsste mal... Podcast

    Folge 165: Ecki Raff – Fortsetzung

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    Als wir Ecki Raff am Ende unserer ersten Folge verlassen haben, lagen fast 20 Jahre Radio hinter ihm. Und plötzlich war da wieder etwas, das ihn schon als Kind begeistert hatte: die Fotografie. Und auch Herr Hildebrandt

    Also lernte er noch einmal. Er besuchte Fotografen und Workshops, gründete eine Fotoschule und wurde selbst erfolgreicher Fotograf. Bis er irgendwann zwischen Sägeblättern, Brötchen und Produktaufnahmen merkte: Auch das ist es nicht mehr.

    Der nächste Schritt führte ihn zu Themen, die ihn schon sehr lange beschäftigten: Sprache, Kommunikation, Coaching und Hypnose.

    Heute hilft Ecki anderen Menschen dabei, Veränderungen in ihrem Leben anzugehen. Und dabei ist er selbst wieder mittendrin in einer Veränderung.

    Im zweiten Teil unseres Küchengesprächs wird deutlich: Vielleicht hat Ecki sich gar nicht ständig neu erfunden. Vielleicht hat er einfach immer weitergemacht – mit dem, was er unterwegs gelernt hat.

    Und vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis dieser Doppelfolge: Der erste Schritt ist häufig der schwerste. Aber man muss ihn trotzdem irgendwann gehen.

    Heute, noch einmal fast 20 Jahre weiter, blicken Andreas Lußky und Claus Oellerking in der aktuellen Podcast-Folge von „Man müsste mal …“ gemeinsam mit Ecki Raff nicht nur zurück, sondern auch ein Stück nach vorn. Wo immer das sein mag.

    Diese Folge haben wir am 22. Juli 2026 aufgenommen.

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    Folge 163: Steffen Dobbert – ganz tief recherchieren

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    Man müsste sich mal ganz tief in den Skandal um Nord Stream einbuddeln und recherchieren.

    „Man müsste sich mal ganz tief in den Skandal um Nord Stream einbuddeln und recherchieren.“, sagt Steffen Dobbert und hat genau dies getan. Fast drei Jahre lang, gemeinsam mit vier Kolleginnen und Kollegen. Herausgekommen ist das Buch „Nord Stream – Wie Deutschland Putins Krieg bezahlt“, ein Bestseller – und eine Recherche, die ihren Autoren einiges abverlangt hat.

    In unserer neuen Folge von „Man müsste mal …“ sprechen wir mit dem in Wismar aufgewachsenen Journalisten und Buchautor darüber, wie investigativer Journalismus eigentlich funktioniert.

    Wie findet man ein Thema, das eine jahrelange Recherche rechtfertigt? Wie kommt man an Menschen, die vertrauliche Informationen weitergeben? Wie arbeitet man sich durch Tausende Seiten interner Dokumente? Wie überprüft man schwere Vorwürfe? Und was passiert, wenn Anwälte ins Spiel kommen, Quellen geschützt werden müssen oder eine Recherche auch persönlich an die Grenzen führt?

    Natürlich sprechen wir auch über Nord Stream selbst: über Gerhard Schröder und Angela Merkel, Erwin Sellering und Manuela Schwesig, Gazprom und den Kreml – und über die Frage, warum Deutschland noch nach der Annexion der Krim 2014 an Nord Stream 2 festhielt.

    Dobbert erzählt von Dokumenten, bei deren Lektüre er selbst dachte: „Das gibt es doch nicht.“ Und er berichtet davon, warum Menschen Journalisten Informationen anvertrauen, obwohl sie damit ein persönliches Risiko eingehen.

    Für ihn hat das unmittelbar mit Demokratie zu tun: Missstände können nur verändert werden, wenn sie zunächst öffentlich werden.

    Eine „gute halbe Stunde“ sollte es eigentlich werden. Es wurde etwas mehr. Wir fanden: Bei diesem Thema durfte das sein.

    Ob er das Buch wieder so schreiben würde?

    Gute Unterhaltung mit der neuen Folge von „Man müsste mal …“ mit Steffen Dobbert. Wünschen Euch Andreas Lußky und Claus Oellerking.

    Diese Folge haben wir am 27. August 2026 aufgenommen.

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    Folge 162: Arne Hennes – Flippermuseum Schwerin

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    Man müsste mal … so richtig eine Runde Flippern!

    Klick, Klack, Freispiel – eine Reise in die Welt der Flipper

    Wann habt Ihr zuletzt an einem Flipper gestanden? Für viele von uns ist das Jahrzehnte her – verbunden mit Erinnerungen an Kneipen, Jugendclubs, Campingplätze oder Schwimmbäder. Einige von uns haben das noch nie getan. Doch die Welt der Flipper lebt. Und zwar mitten in Schwerin.

    Für unsere neue Podcast-Folge waren wir zu Gast im Flippermuseum Schwerin und haben mit Arne Hennes gesprochen. Aus der gemeinsamen Leidenschaft von Arne und seinen Mitstreitern ist über viele Jahre ein außergewöhnliches Museum entstanden, das heute mit mehr als 100 spielbaren Flipper-, Arcade- und Videospielautomaten Besucherinnen und Besucher jeden Alters begeistert.

    Es geht um Kindheitserinnerungen, um die Faszination analoger Spiele, um aufwendige Restaurierungen, um Räume mit liebevoll gestalteten Themenwelten – Traumwelten, nennt Arne Hennes. Und es geht auch um die Frage, warum Menschen hier ihre Freizeit investieren, um ein Stück Kulturgeschichte lebendig zu halten. Natürlich erzählt Arne auch, von seinen ersten Flipper-Erfahrungen und davon wie aus einer verrückten Idee schließlich ein Museum wurde – und weshalb dort ausdrücklich gilt: Anfassen und Spielen erlaubt!

    Eine Folge für alle, die Flipper lieben, neugierig auf außergewöhnliches Ehrenamt sind oder einfach Lust auf eine spannende Zeitreise haben. – Sehen wir uns dort?

    Viel Freude beim Hören wünschen Euch Andreas Lußky und Claus Oellerking.

    Diese Folge haben wir am 15. Juli 2026 aufgenommen.

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    Spielemuseum mit restaurierten Flipperautomaten, Jukeboxen und Spielautomaten sowie einem Café. – Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung

    Friesenstraße 29, 19059 Schwerin, Kontakt: 0173 9947611
    info@flippermuseum-schwerin.de
    terminanfrage@flippermuseum-schwerin.de

    https://www.flippermuseum-schwerin.de/

    Rajepsut Gisler – Tief in die Vergangenheit schauen

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    Man müsste mal…in der Vergangenheit etwas tiefer zurückschauen!

    Rajepsut Gisler ist im Oman geboren, in einem kleinen Schweizer Bergdorf aufgewachsen und heute in Schwerin zu Hause. S viel ist klar: Rajepsut Gisler hat einen ungewöhnlichen Lebensweg hinter sich.

    Sie erzählt von einer Kindheit und Jugend, in der Hautfarbe und Geschlecht immer wieder bestimmten, was andere ihr zutrauten – und was nicht. Von ihrer Ausbildung zur Bootsbauerin, von Rassismus und sexuellen Zuschreibungen, von Konflikten mit Behörden, und dem Weg der sie nach Schwerin führte.

    Heute arbeitet die 37-Jährige als Modedesignerin sowie Kultur- und Ahnenanalytikerin. Sie beschäftigt sich mit DNA, Epigenetik und den Spuren, die unsere Herkunft und die Erfahrungen früherer Generationen in uns hinterlassen können. Daraus hat sie mit „World Dream Castle“ eine sehr eigene Verbindung von Ahnenforschung, Mode, Kunst und Spiritualität entwickelt.

    Manches daran ist ungewöhnlich, manches erklärungsbedürftig – und Rajepsut Gisler selbst ist eine Frau, die viel zu erzählen hat.

    Wir sprechen mit ihr über Rassismus und Heimat, über Verletzungen und Neuanfänge, über ihre Suche nach den eigenen Wurzeln – und darüber, warum ausgerechnet Schwerin für sie zu einem Ort geworden ist, an dem sie sich wohlfühlt.

    Manches an ihren Vorstellungen fasziniert, manches wirft Fragen auf. Auch darüber haben wir mit ihr gesprochen: über Wissenschaft und Spiritualität, über die Suche nach den eigenen Wurzeln – und darüber, warum ein Kleid manchmal viel mehr sein soll als nur ein Kleidungsstück.

    Diese Podcast-Folge „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking und Rajepsut Gisler ein Gespräch über die Frage: Wer bestimmt eigentlich, wer wir sind?

    Diese Folge haben wir am 27. Juli 2026 aufgenommen.

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    https://worlddreamcastle.simdif.com/

    https://moradayo.simdif.com/

    Info zur Spende:
    https://heyzine.com/flip-book/aa8c72c1ee.html

    Angela Leymannek – VerA Unterstützung für Azubis

    0:00 / 0:00 90,8 MB

    Man müsste mal … aus Erfahrung Zukunft machen!

    Was passiert mit all dem Wissen, das Menschen im Laufe eines Berufslebens gesammelt haben? Verschwindet es mit dem Ruhestand – oder kann daraus etwas Neues entstehen?

    Angela Leymannek ist überzeugt: Berufserfahrung ist weit mehr als ein persönlicher Lebensweg. Sie ist ein Schatz, der jungen Menschen helfen kann, ihren eigenen Weg erfolgreich zu gehen.

    In der neuen Folge von „man müsste mal“ spricht die Regionalkoordinatorin des Mentoringprogramms VerAplus darüber, warum viele Auszubildende heute Unterstützung brauchen, welche Herausforderungen sie in Schule und Betrieb bewältigen müssen und wie erfahrene Ehrenamtliche sie dabei begleiten können – nicht als Nachhilfelehrer, sondern als Menschen, die zuhören, Mut machen und ihre Erfahrungen weitergeben.

    Es geht um Prüfungsstress, Unsicherheiten, Sprachbarrieren und persönliche Krisen. Vor allem aber geht es um Vertrauen und darum, dass manchmal schon ein Mensch genügt, der an einen glaubt.

    Wer selbst viele Jahre Berufs- und Lebenserfahrung gesammelt hat und diese sinnvoll weitergeben möchte, findet in VerAplus eine Möglichkeit, junge Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben zu begleiten – und damit einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung zu leisten.

    Ein Gespräch über Generationen, Verantwortung und die Frage, warum Erfahrung erst dann ihren größten Wert entfaltet, wenn sie geteilt wird.

    Wer erfahren möchte, wie das funktiuoniert, wo man Unterstützung bekommen oder sich ehrenamtlich engagieren kann, erfährt das in dieser unterhaltsamen Folge des Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

    Diese Folge haben wir am 8. Juli 2026 aufgenommen.

    Kontakt:

    Angela Leymannek, Regionalkoordinatorin VerAplus für die Regionen Schwerin

    Tel.: 0155-65721705

    E-Mail: schwerin@vera.ses-bonn.de

    www.vera.ses-bonn.de • www.ses-bonn.de

Jürgen Groth – Theaterprogrammkneipe werk3

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Man müsste mal…in das werk3 gehen!

Der Ur-Schweriner Jürgen Groth engagiert sich ein halbes Jahrhundert für Kunst, Kultur, Sport in Schwerin, in Ilmenau und anderswo. Bei gut 2.500 Veranstaltungen hat er mit dafür gesorgt, dass sie stattfinden.

Er lernt Akkordeon, hört Westradio NDR und liebt den Saxophonisten, Komponisten und Bandleader John Coltrane aus den USA. Nach Ilmenau geht er zum Studieren. Wenige Wochen nach seiner Ankunft in Ilmenau rutscht er, Baujahr 1954, als junger Mann in die einschlägige Jazz-Szene.

Zurück in Schwerin steigt in einen neu gegründeten Jazzklub ein. Für Konzerte von Miles Davis, Muddy Water und BB-King fährt er allerdings nach Warschau.

Sein Leben ist abwechslungsreich, in der DDR und auch danach. Groth wird Elektriker, gegründet eine Familie, wird Versicherungsmakler, heiratet ein zweites Mal. Der Musik und den Veranstaltungen bleibt er treu. Und auch der Zigarette.

Mit seinem Freund Matthias Kunze Senior gründet der den Kulturverein „Amadeus“ und holt die NDR Big Band, Roger Willemsen und andere in die Landeshauptstadt.

Gemeinsam mit seiner Frau, Sabine Dehn-Groth betreibt er in der Schweriner Friedrichstraße das „“Klang Wert“ und das werk3, die kleinste Bühne Schwerins. Pro Spielzeit werden dort etwas 130 Veranstaltungen angeboten.

Schauspiel, Lesungen, Musik mal klassisch, mal jazzig, mal Blues, Comedy, Cabaret. Das Programm ist abwechslungsreich. Lokal, national und international bekannte Akteure stehen gerne auf dieser Bühne mit dem besonderen Flair.

Was der erfahrene Organisator aus seinem Leben und seinem Engagement in den vergangenen 50 Jahren erzählt, erfahrt Ihr in unserem Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

Diese Folge haben wir am 23. Januar 2024 aufgenommen.

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https://www.klangwert.net/

https://www.wohinheuteschwerin.de/locations/werk3-domwinkel/

Franz-Martin Schäfer – Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt

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Man müsste mal … bei der DSEE anklopfen

Franz-Martin ist Jurist. Ein ganz besonderer. Ehrenamt und Engagement sind für ihn Herzensangelegenheiten und Beruf zugleich. Er leitet die juristische Beratung in der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) und er war tätig bei der Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement in Mecklenburg-Vorpommern.

Ehrenamtlich, d.h. freiwillig, unentgeltlich und auf das Gemeinwohl ausgerichtet engagieren sich in Mecklenburg-Vorpommern rund 600.000 Personen, in Deutschland sind es 30 Millionen. Für sie ist die DSEE im Sommer 2020 gegründet worden.

An einem fiktiven Beispiel erläutert Franz-Martin Schäfer welche Beratungs- und Unterstützungsleistung bei der Gründung und dem Aufbau eines gemeinnützigen Vereins möglich ist.

Klingt staubtrocken? Ist es nicht. Das wird im Gespräch mit Franz-Martin Schäfer schnell deutlich. Er verfügt über viele Jahre Erfahrung in der rechtlichen Beratung von gemeinnützigen Organisationen und Initiativen und hält regelmäßig Vorträge, Workshops und Webinare für ehrenamtlich Engagierte.

Nicht nur für den Juristen Franz-Martin Schäfer wäre die Welt ohne engagierte Ehrenamtliche um einiges ärmer. Auch wir hätten vermutlich deutlich weniger spannende Gesprächspartnerinne und Gesprächspartner hier im Podcast.

Was der Jurist Franz-Martin Schäfer allen interessierten Ehrenamtlern und denen die es werden wollen, mit auf den Weg geben kann, das erfahrt Ihr in dieser Folge von „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

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https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/juristische-beratung/

(zur juristischen Beratung der DSEE)

https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/

(allgemein zur DSEE)

https://www.ehrenamtsstiftung-mv.de/ (zur Ehrenamtsstiftung MV)

Andreas Güstel / Julian Eilenberger – Be-Flügelt

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Man müsste mal … einfach tun, was einem in den Sinn kommt!

So sehen sie sich selbst: Extrem außergewöhnlich. Extrem mitreißend. Extrem berührend. Extrempianisten.

Andreas Güstel und Julian Eilenberger sind das Schweriner Pianisten-Duo „Be-Flügelt“. In der Landeshauptstadt spielen sie oder zumindest einer von ihnen immer mal wieder an Orten auf dem Klavier, an denen Klaviermusik wirklich nicht das Erste ist, was einem einfällt: auf dem Marienplatz, in der Straßenbahn, auf dem Eis des zugefrorenen Pfaffenteichs.

Sie spielen in Kirchen, auf der Straße, im Wald und in der Luft, auf dem Feld und auf einem Fahrradanhänger, Sie spielen bei Wind und Wetter. Musik mit Seele und Herz und dem Hang zum Außergewöhnlichen, das verkörpert das Duo Be-Flügelt. Andreas Güstel und Julian Eilenberger verzaubern jeden, der Klaviermusik liebt. Mal kraftvoll und mal zart, mal romantisch und mal verspielt bringen sie ihre Kompositionen zu Gehör. Sie fesseln ihr Publikum und verführen zum Träumen.

Ihren Erfolg behalten Julian und Andreas nicht nur für sich. Gesellschaftliches Engagement ist ihnen wichtig. Und so entscheiden sie auch sehr genau, zu welchem Anlass sie ein Unterstützungskonzert geben oder wem sie die Einnahmen aus einem Tag auf der Straße zukommen lassen.

Was Andreas Güstel und Julian Eilenberger antreibt, wie sie ihre Konzerte planen und woher der Bindestrich in Be-Flügelt kommt, das erzählen die zwei Pianisten in unserem Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

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Tina Schubbe – Feldhelden

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Man müsste mal … wieder mit den Händen in der Erde arbeiten!

Eigentlich ist Tina Schubbe studierte Kulturanthropologin und Ethnologin. Sie hat als Referentin für Interkulturelle Trainings gearbeitet und Unternehmen zu Fragen der Diversität ihrer Mitarbeiterschaft beraten.

Vielfalt ist ihr Thema. Seit 2021 auch auf dem Feld am Rand von Schwerin. 2.000 Quadratmeter pachtet sie und legt los. „Erst habe ich das nebenberuflich gemacht. Doch die Arbeit erforderte mehr Aufmerksamkeit, wenn das Ergebnis wirklich gut werden sollte“, erinnert sie sich. Gut 30 Kulturen pflanzt sie auf ihren Beten Wir gehen mit Tina Schubbe in dieser Podcast-Folge durch das Gartenjahr.

Ein Gewächshaus oder einen Folientunnel sucht man bei Tina Schubbe vergeblich. Es gibt auch keinen Traktor oder andere Maschinen. Alles Handarbeit mit traditionellen Werkzeugen. Alles Freiland! Und das will gut geplant sein. Was passt gut zueinander, was eher nicht? Wieviel von welchem Gemüse zu welchem Zeitpunkt? Und einige Fragen mehr muss die Gärtnerin bei der Vorbereitung des Gartenjahrs beantworten.

„Was reif ist geht direkt und ohne Zwischenhandel zu meinen Kunden. Einige kommen zu mir auf das Feld, andere kommen auf den Feierabendmarkt am Schweriner Säulengebäude oder auf den Markt in den Schweriner Höfen und manchen Leuten liefere ich eine Gemüsekiste im Abonnement“, beschreibt sie ihre Vertriebswege.

Was Kulturanthropologie und Gärtnerei gemeinsam haben, das erklärt Tina Schubbe in unserem Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

Diese Folge haben wir am 8. Januar 2024 aufgenommen.

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Marika Riethmüller – Begeisterung für Kommunalpolitik

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Man müsste mal … mehr Begeisterung für Kommunalpolitik wagen!

Wer nach Marika Riethmüller im Internet sucht, findet nicht viel – „Mein digitaler Fußabdruck ist klein und das soll auch so sein“, sagt die 37-Jährige. Sie ist Polizeihauptkommissarin im Polizeihauptrevier Schwerin. Und sie ist Privatperson. Und auf alle Fälle hat sie eine feine Antenne für Dinge, die sie als ungerecht, als abwertend und – schlicht und einfach – menschlich nicht in Ordnung empfindet.

Sie hat in Leipzig ein Afrikanistikstudium begonnen, während ihre Bewerbungen für verschiedene Polizeidienststellen bearbeitet wurden. „Ich fand den Kontinent Afrika schon immer spannend und habe an der Uni viel darüber, auch über die deutsche Kolonialgeschichte, gelernt.“

Die Aufnahme in die Ausbildung bei der Polizei in Mecklenburg-Vorpommern war für sie ein Glückstreffer. „Es ist ja eher so, dass hier nicht sehr viele Menschen leben, die aus anderen Teilen der Welt kommen. Und dennoch sind die Norddeutschen eher zurückhaltend und reserviert. Ich finde es wichtig, dass Menschen miteinander reden und sich kennenlernen“, so Riethmüller.

Marika Riethmüller engagiert sich in ihrem Job als Dienstgruppenleiterin für Verständigung und gegen Rassismus. Sie freut sich über Fortbildungsmöglichkeiten im Dienst zum Thema Antirassismus durchgeführt von Referenten der RAA. „Da sind wir in Schweriner Revier vermutlich ziemlich weit vorne“, lacht sie zuversichtlich.

Und sie wird sich in ihrer Wahlheimat Schwerin auf kommunalpolitische Ebene zur Wahl stellen. Für die SPD möchte sie 2024 in die Stadtvertretung einziehen.

Wieso, weshalb, warum … darüber spricht Marika Riethmüller in unserem Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

Diese Folge haben wir am 4. Januar 2024 aufgenommen.

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Christoph Struck – Schloss Gadebusch

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Man müsste mal…nach Gadebusch fahren und gucken, wie diese schnuckelige Kleinstadt tickt

Christoph Struck und seine Mitstreiter sanieren in Gadebusch ein ganzes Schloss. „Viele Jahre gammelte das Gadebuscher Schloss vor sich hin. Die Eigentümer kümmerten sich um nichts.“, erinnert sich der Bauingenieur. Nach langem hin und her kauft die Stadt Gadebusch 2017 den Gebäudekomplex und dazu eine Menge Land drum herum. Der Weg für die Sanierung des 1570-1573 erbauten Renaissanceschloss war frei.

Struck koordiniert die Arbeiten. Bei ihm laufen viele Fäden zusammen. Als stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins Renaissanceschloss und Museum Gadebusch e.V. macht er an verschiedenen Beispielen klar, was es außerdem braucht, um das vielschichtige und umfangreiche Projekt zu realisieren: Eine Vision und engagierte Partner.

Ein wichtiger Mitstreiter bei dem Vorhaben ist Karl Heinrich Wendorf (kultursegel gGmbH). Er kämpft für sich eine Landesmusikakademie und ist überzeugt, in Gadebusch den richtigen Ort dafür gefunden zu haben. Die einzigartige Campus-Atmosphäre des Ortes soll gleichzeitig konzentriertes Leben, Lernen, Arbeiten und Erholen ermöglichen.

Christoph Struck, der überzeugte Gadebuscher und Projektkoordinator erzählt über die Geschichte des Schlosses, von den Herausforderungen und Erfolgen auf dem zurückliegenden Weg und wirft in dieser Podcast-Folge von „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking einen Blick in die Zukunft

Diese Folge haben wir am 5. Dezember 2023 aufgenommen. Bitte entschuldigt die etwas schlechtere Qualität, wir hatten kleine technische Schwierigkeiten.

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Jens Kulbatzki – Partys für den guten Zweck

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Man müsste mal…wissen, was man jetzt sagen soll!

Zum 10. Mal hat Jens Kulbatzki eingeladen und zum 10. Mal wurde in Schwerin gefeiert für einen guten Zweck. „Jens lädt ein“ hieß es wieder am 11.11.2023. Und dann wurde im ehemaligen „Thalia“, dem heutigen Tanzstudio Schlebusch, bis in die frühen Morgenstunden gefeiert, getanzt und gespendet.

In der Landeshauptstadt betreibt er 10 Jahre lang das „Thalia“ in der Geschwister-Scholl-Straße. Ausstellungen, Live-Konzerte, Kabarett, Disko-Abende, Tanzkurse und vieles mehr stellte er im „Thalia“ auf die Beine. „Ich sag mal, das war ein ziemlich abwechslungsreiches Kulturangebot von ganz kleinen bis zu richtig großen Veranstaltungen“, so Kulbatzki. Ende 2007 schließt er den Club und geht nach Berlin.

Und er kommt zurück. In kleinen Schritten und wegen der Liebe. Freunde und Bekannte ermuntern ihn: „Lass und doch mal wieder eine Party feiern. Das war doch toll damals“ und Jens Kulbatzki lässt sich darauf ein. Zum ersten Mal im Dezember 2014.

Der Erlös der ersten Charity-Party von rund 1.766 € ging an den Schweriner Hospiz Verein e.V. Und weil es eine tolle Party war, Spaß gemacht hat und einem guten Zweck gedient hat, lädt Jens wieder ein. Einmal und noch einmal …

Einmal im Jahr wird seither gefeiert und für einen guten Zweck gesammelt. 245.000 € sind bisher zusammengekommen und an 13 Einrichtungen in und um Schwerin geflossen, die die Unterstützung gut gebrauchen konnten.

Wer wissen möchte, warum Jens Kulbatzki die „Thalia-Nächte organisiert, wer ihm dabei hilft und ob es auch 2024 eine Party für einen guten Zweck geben wird, hört einfach mal rein … in den Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

Diese Folge haben wir am 27. November 2023 aufgenommen.

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Jacky Rothe und Christoph Gagzow – was, wenn Torten und Brötchen übrig sind?

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Man müsste mal…einfach mal machen, nicht schnacken, sondern was in die Hand nehmen und einfach tun!

Jacqueline und Frank Rothe betreiben die bekannte Konditorei & Café Rothe. Vor ein paar Jahren trafen sie eine Entscheidung mit Folgen. An den Weihnachtsfeiertagen bleiben ihre beiden Standorte – Am Markt und in der Puschkinstraße – geschlossen.
Am frühen Nachmittag des 24.12. ist Feierabend und so können auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Feiertage genießen.

Aber wohin mit Torten, Kuchen und Brötchen, die bis zum Feierabend nicht verkauft sind? Die gelernte Konditormeisterin musste sich etwas einfallen lassen. Eine Freundin schlug vor, alles Übriggebliebene in ein Auto zu laden und dann in der Landeshauptstadt an Orten zu verteilen, an denen Menschen an Heiligabend zusammenkommen, denen es materiell nicht so gut geht.

Die Petrus-Gemeinde im Mueßer Holz fahren sie seit der ersten Tour immer wieder an und jedes Mal ist die Freude dort groß. Auch andere Einrichtungen in Schwerin werden angelaufen. In diesem Jahr sind Jacky Rothe und ihre Helfer bereits am 23.12. unterwegs. Der 24.12. ist ein Sonntag und da haben alle Beschäftigten der Konditorei & Café frei.

Wie es ihnen auf ihren Touren durch Schwerin ergeht und warum auch ehrenamtlich Engagierte wie Christoph Gagzow dabei mitmachen, erfahrt Ihr im Weihnachts-Podcast 2023 von „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

Diese Folge haben wir nicht an Weihnachten aber zumindest am Nikolaustag, am 6. Dezember 2023 aufgenommen. Bitte entschuldigt die im Vergleich zu sonst etwas schlechtere Qualität – Andreas hat von zuhause aus aufnehmen müssen, da er sich krankheitsbedingt lieber isolieren wollte.

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Oliver Hübner – verlassene Orte entdecken

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Man müsste mal … verlassene Orte entdecken!

Angefangen hat es mit „Geocaching“, einer Leidenschaft, die manche als moderne Schnitzeljagd abtun. Die Verstecke der „Schätze“ werden anhand geographischer Koordinaten im Internet veröffentlicht und können anschließend mithilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden.

Heute heißt das Urbex – Urban exploration – oder auch Lost Places entdecken. „Lost & Dark Places – 33 vergessene, verlassene und unheimliche Orte in Mecklenburg“ ist sein erster Band in der Reihe, die im Bruckmann-Verlag erscheint. Als das Buch mit vielen Informationen und tollen Bildern im Herbst 2022 erscheint, ist Hübner schon wieder unterwegs, dieses Mal in Vorpommern.

„Ich besuchte Orte im Nordosten, auf Rügen, Usedom und dem Hinterland Vorpommerns. Auch dort gab wieder einiges zu entdecken: Klostermauern in Eldena, an der Peene und bei Anklam, die Heeresversuchsanstalt auf Usedom, ein niemals fertig gestelltes Ostseebad der Nationalsozialisten auf Rügen, Guts- und Herrenhäuser, Wasserburgen, Festungen. Zwischen Fischland und dem Stettiner Haff machte ich einige überraschende und auch schaurige Entdeckungen“, beschreibt er seine Eindrücke auf seiner Internetseite.

Eigentlich ist Oliver Hübner Diplom-Physiker und hat einen festen Job als IT-ler. Beruflich zog er 2004 nach Schwerin, machte Pressearbeit für ein Filmfestival und schrieb Kolumnen für ein Wochenblatt. 2013 kehrte er ins Ruhrgebiet zurück, gründete dort die Agentur Blogwerk und begann sein deutsch-niederländisches Blog speciaal.

Wer mehr über Oliver Hübner wissen möchte, hört einfach mal rein … in den Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

Diese Folge haben wir am 18. September 2023 aufgenommen.

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Eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander – Ma‘an e.V.

Unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal.

Unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V

Nadine Förster und Kristina Koebe – Landgestaltungs-Adventskalender

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Man müsste mal … all das tolle ehrenamtliche Engagement deutlich machen, das MV ausmacht!

Obwohl die beiden Initiatorinnen eigentlich nichts verraten, wird im Gespräch mit Nadine Förster und Kristina Koebe wird schnell klar, um was es geht. „Es ist die ultimative Vorweihnachtszeitverschönerung 2023.

„Unsere Zeit ist geprägt von vielen großen Herausforderungen – und es gibt wohl niemanden, der angesichts ihres Ausmaßes nicht ab und an zu verzagen droht. Um dann weiterzumachen, braucht es Mut, Energie und Vertrauen in andere Menschen. Umso wichtiger ist es, dass wir nicht nur das große Ganze, sondern auch unser unmittelbares Umfeld liebevoll im Blick behalten. Uns gegenseitig Kraft geben, solidarisch sind, kleine Dinge tun, die den Alltag erhellen, anderen ab und an das Leben ein wenig erleichtern.“, sagen die Initiatorinnen.

Manchmal braucht es nur wenig Zeit und Einsatz – und die Wirkung ist enorm. Mit dem Vorweihnachtsverschönerungsprojekt werden 24 wunderbare Alltagsengagements sichtbar, die es in unserem Land gibt. Diese und wir alle schaffen das, was wir in diesen Tagen dringend brauchen: liebevolles Land(mit)gestalten.

Wer Nadine und Kristina kennenlernen möchte, hört einfach mal rein … in den Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

Diese Folge haben wir am 20. November 2023 aufgenommen.