• Man müsste mal... Podcast

    Rajepsut Gisler – Tief in die Vergangenheit schauen

    Man müsste mal…in der Vergangenheit etwas tiefer zurückschauen!

    Rajepsut Gisler ist im Oman geboren, in einem kleinen Schweizer Bergdorf aufgewachsen und heute in Schwerin zu Hause. S viel ist klar: Rajepsut Gisler hat einen ungewöhnlichen Lebensweg hinter sich.

    Sie erzählt von einer Kindheit und Jugend, in der Hautfarbe und Geschlecht immer wieder bestimmten, was andere ihr zutrauten – und was nicht. Von ihrer Ausbildung zur Bootsbauerin, von Rassismus und sexuellen Zuschreibungen, von Konflikten mit Behörden, und dem Weg der sie nach Schwerin führte.

    Heute arbeitet die 37-Jährige als Modedesignerin sowie Kultur- und Ahnenanalytikerin. Sie beschäftigt sich mit DNA, Epigenetik und den Spuren, die unsere Herkunft und die Erfahrungen früherer Generationen in uns hinterlassen können. Daraus hat sie mit „World Dream Castle“ eine sehr eigene Verbindung von Ahnenforschung, Mode, Kunst und Spiritualität entwickelt.

    Manches daran ist ungewöhnlich, manches erklärungsbedürftig – und Rajepsut Gisler selbst ist eine Frau, die viel zu erzählen hat.

    Wir sprechen mit ihr über Rassismus und Heimat, über Verletzungen und Neuanfänge, über ihre Suche nach den eigenen Wurzeln – und darüber, warum ausgerechnet Schwerin für sie zu einem Ort geworden ist, an dem sie sich wohlfühlt.

    Manches an ihren Vorstellungen fasziniert, manches wirft Fragen auf. Auch darüber haben wir mit ihr gesprochen: über Wissenschaft und Spiritualität, über die Suche nach den eigenen Wurzeln – und darüber, warum ein Kleid manchmal viel mehr sein soll als nur ein Kleidungsstück.

    Diese Podcast-Folge „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking und Rajepsut Gisler ein Gespräch über die Frage: Wer bestimmt eigentlich, wer wir sind?

    Diese Folge haben wir am 27. Juli 2026 aufgenommen.

    Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/

    Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/

    Spotify https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W

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    Wir sind eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander – Ma‘an e.V.

    Wir werden unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal“.

    Wir werden unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V

    https://worlddreamcastle.simdif.com/

    https://moradayo.simdif.com/

    Info zur Spende:
    https://heyzine.com/flip-book/aa8c72c1ee.html

    Angela Leymannek – VerA Unterstützung für Azubis

    Man müsste mal … aus Erfahrung Zukunft machen!

    Was passiert mit all dem Wissen, das Menschen im Laufe eines Berufslebens gesammelt haben? Verschwindet es mit dem Ruhestand – oder kann daraus etwas Neues entstehen?

    Angela Leymannek ist überzeugt: Berufserfahrung ist weit mehr als ein persönlicher Lebensweg. Sie ist ein Schatz, der jungen Menschen helfen kann, ihren eigenen Weg erfolgreich zu gehen.

    In der neuen Folge von „man müsste mal“ spricht die Regionalkoordinatorin des Mentoringprogramms VerAplus darüber, warum viele Auszubildende heute Unterstützung brauchen, welche Herausforderungen sie in Schule und Betrieb bewältigen müssen und wie erfahrene Ehrenamtliche sie dabei begleiten können – nicht als Nachhilfelehrer, sondern als Menschen, die zuhören, Mut machen und ihre Erfahrungen weitergeben.

    Es geht um Prüfungsstress, Unsicherheiten, Sprachbarrieren und persönliche Krisen. Vor allem aber geht es um Vertrauen und darum, dass manchmal schon ein Mensch genügt, der an einen glaubt.

    Wer selbst viele Jahre Berufs- und Lebenserfahrung gesammelt hat und diese sinnvoll weitergeben möchte, findet in VerAplus eine Möglichkeit, junge Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben zu begleiten – und damit einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung zu leisten.

    Ein Gespräch über Generationen, Verantwortung und die Frage, warum Erfahrung erst dann ihren größten Wert entfaltet, wenn sie geteilt wird.

    Wer erfahren möchte, wie das funktiuoniert, wo man Unterstützung bekommen oder sich ehrenamtlich engagieren kann, erfährt das in dieser unterhaltsamen Folge des Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

    Diese Folge haben wir am 8. Juli 2026 aufgenommen.

    Kontakt:

    Angela Leymannek, Regionalkoordinatorin VerAplus für die Regionen Schwerin

    Tel.: 0155-65721705

    E-Mail: schwerin@vera.ses-bonn.de

    www.vera.ses-bonn.de • www.ses-bonn.de

    Liane Römer – Literaturclub und -stammtisch

    Man müsste mal…ein richtig dickes Buch lesen!

    Bücher können Leben verändern. Liane Römer ist davon überzeugt.

    Seit rund 20 Jahren bringt Liane Römer Menschen in und um Schwerin zusammen, um über Literatur zu sprechen. Die frühere Deutsch- und Englischlehrerin aus Pinnow hat ihre Leidenschaft für Bücher nach dem Ruhestand keineswegs abgelegt – im Gegenteil: Mit Lesekreisen, Buchempfehlungen und Literaturveranstaltungen setzt sie sich bis heute dafür ein, die Freude am Lesen wachzuhalten.

    In unserer neuen Podcast Folge erzählt sie, wie ein Roman ihre Kindheit geprägt hat: „Wie der Stahl gehärtet wurde“ von Nikolai Ostrowski. Die Geschichte des jungen Pawel Kortschagin war für sie der Einstieg in eine lebenslange Liebe zur Literatur. Heute stehen mehr als tausend Bücher in ihren Regalen. Auf ihrem Nachttisch liegt derzeit Helene Bukowskis Roman „Wer möchte nicht im Leben bleiben“.

    Wir sprechen mit Liane Römer darüber, was Bücher mit Menschen machen können, warum Literatur auch im Zeitalter von Smartphone und Social Media nichts von ihrer Bedeutung verloren hat und weshalb sie seit vielen Jahren andere Menschen für das Lesen begeistern möchte.

    Wer Lust hat, selbst mit anderen über Bücher ins Gespräch zu kommen, findet dazu gleich zwei Möglichkeiten: den Literaturclub der Seniorenakademie, der sich regelmäßig in kleiner Runde trifft, sowie LISTA, den Literaturstammtisch mit Lesungen, Konzertlesungen und Diskussionen. Eigentlich hätte LISTA in einem richtigen Café stattfinden sollen. Warum daraus nichts geworden ist, erfahren die Hörerinnen und Hörer hier aus erster Hand.

    Die Programme für den Literaturclub der Seniorenakademie und für LISTA im zweiten Halbjahr 2026 haben wir dieser Mail beigefügt beziehungsweise auf unserer Internetseite zum Download bereitgestellt.

    Eine Folge für alle, die gern lesen – und vielleicht auch für diejenigen, die schon lange kein Buch mehr in die Hand genommen haben.

    Gute Unterhaltung wünschen Andreas Lußky und Claus Oellerking.

    Diese Folge haben wir am 6. Juli 2026 aufgenommen.

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    Kerstin Eichhorst & Peter Scherrer – Stadtrundgang zu jüdischem Leben in Schwerin

    Man müsste mal…die richtigen Lehren aus der Geschichte ziehen!

    Wer durch Schwerin geht, sieht prächtige Häuser, schöne Plätze und viele Zeugnisse der Residenzgeschichte. Doch Manches erschließt sich erst auf den zweiten Blick. Kaum jemand ahnt, welche Spuren jüdischen Lebens sich bis heute in der Stadt finden lassen – und welche Geschichten sich dahinter verbergen.

    Das jüdische Leben in Schwerin reicht bis ins Mittelalter zurück. Es war geprägt von Aufbruch und Erfolg, aber auch von Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann ein schwieriger Neuanfang, neue Impulse erhielt die Gemeinde nach 1990 durch die Zuwanderung jüdischer Familien aus der ehemaligen Sowjetunion. Heute ist sie mit rund 650 Mitgliedern wieder ein lebendiger Teil unserer Stadt.

    Wie aber lässt sich diese Geschichte sichtbar machen? Wie kann Erinnerung lebendig bleiben?

    Darüber sprechen wir in dieser Folge von „Man müsste mal …“ mit Kerstin Eichhorst und Peter Scherrer. Die beiden haben den Stadtrundgang „Jüdisches Leben in der Schweriner Geschichte“ entwickelt. Gemeinsam nehmen sie Interessierte mit auf einen Weg durch die Stadt, vorbei an Orten, an denen Geschichte erlebbar wird.

    Im Podcast berichten sie, wie die Idee zu dem Rundgang entstand, welche Schicksale sie besonders bewegt haben, warum Erinnerung immer auch Gegenwart ist – und weshalb sich ein genauer Blick auf die eigene Stadt lohnt.

    Wir wünschen Euch eine spannende Hör-Reise durch diese Seite der Geschichte Schwerins in der Folge 158 des Podcasts „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

    Diese Folge haben wir am 26.03.2026 aufgenommen.

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    Wir sind eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander – Ma‘an e.V.

    Wir werden unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal“.

    Wir werden unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V

    Julia Geisendorf – Kreislaufhelden

    Man müsste mal…heldenhaft einkaufen!

    In ihrem Laden „Kreislaufhelden“ in der Lübecker Straße in Schwerin geht es im Wesentlichen um zwei miteinander verknüpfte Kreisläufe: die Kreislaufwirtschaft (Wiederverwertung) und einen sozialen Kreislauf. Das Konzept basiert auf folgenden Säulen:

    Der Produktkreislauf (Secondhand & Nachhaltigkeit): Der größte Teil des Angebots der „Kreislaufhelden“ ist Secondhand. Gut erhaltene, gespendete Kleidung, Spielzeug und Accessoires. Statt weggeworfen zu werden, bleiben die Dinge im Umlauf, werden zu günstigen Preisen weiterverkauft, bekommen ein zweites Leben.

    Der soziale Kreislauf (Gemeinnützigkeit): Mit dem Verkauf der abgegebenen Kleidung und anderer Sachspenden finanziert Julia Geisendorf die laufenden Kosten des Geschäfts. – Ein Teil der Einnahmen geht gezielt an wechselnde gemeinnützige Vereine und Organisationen in der Region Schwerin weitergegeben wird.

    Wer bei den „Kreislaufhelden“ einkauft oder etwas spendet, unterstützt also gleichzeitig den Umweltschutz durch Müllvermeidung und das soziale Miteinander in der Stadt. Umweltschutz als Lebensgrundlage und soziales Miteinander als Lebensqualität sind eng miteinander verbunden. Kurz gesagt: Der Umweltschutz sorgt dafür, dass wir leben können. Das soziale Miteinander sorgt dafür, wie wir leben – nämlich mit Freude, Würde und Gemeinschaft. Zusammen bilden sie das perfekte Herzstück, damit das große Karussell, der Kreislauf, des Lebens für alle Generationen sicher weiterdreht.

    Wer erfahren möchte, wie Julia Geisendorf auf die Idee gekommen ist, mit den „Kreislaufhelden“ loszulegen, wer ihr dabei zur Seite steht, wer bereits von den Erlösen unterstützt wurde, wie es um das Geschäft heute steht und was jede und jeder tun kann, um ein Held zu sein erfährt das in dieser Folge vom Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

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