• Man müsste mal... Podcast

    Folge 165: Ecki Raff – Fortsetzung

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    Als wir Ecki Raff am Ende unserer ersten Folge verlassen haben, lagen fast 20 Jahre Radio hinter ihm. Und plötzlich war da wieder etwas, das ihn schon als Kind begeistert hatte: die Fotografie. Und auch Herr Hildebrandt

    Also lernte er noch einmal. Er besuchte Fotografen und Workshops, gründete eine Fotoschule und wurde selbst erfolgreicher Fotograf. Bis er irgendwann zwischen Sägeblättern, Brötchen und Produktaufnahmen merkte: Auch das ist es nicht mehr.

    Der nächste Schritt führte ihn zu Themen, die ihn schon sehr lange beschäftigten: Sprache, Kommunikation, Coaching und Hypnose.

    Heute hilft Ecki anderen Menschen dabei, Veränderungen in ihrem Leben anzugehen. Und dabei ist er selbst wieder mittendrin in einer Veränderung.

    Im zweiten Teil unseres Küchengesprächs wird deutlich: Vielleicht hat Ecki sich gar nicht ständig neu erfunden. Vielleicht hat er einfach immer weitergemacht – mit dem, was er unterwegs gelernt hat.

    Und vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis dieser Doppelfolge: Der erste Schritt ist häufig der schwerste. Aber man muss ihn trotzdem irgendwann gehen.

    Heute, noch einmal fast 20 Jahre weiter, blicken Andreas Lußky und Claus Oellerking in der aktuellen Podcast-Folge von „Man müsste mal …“ gemeinsam mit Ecki Raff nicht nur zurück, sondern auch ein Stück nach vorn. Wo immer das sein mag.

    Diese Folge haben wir am 22. Juli 2026 aufgenommen.

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    Folge 163: Steffen Dobbert – ganz tief recherchieren

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    Man müsste sich mal ganz tief in den Skandal um Nord Stream einbuddeln und recherchieren.

    „Man müsste sich mal ganz tief in den Skandal um Nord Stream einbuddeln und recherchieren.“, sagt Steffen Dobbert und hat genau dies getan. Fast drei Jahre lang, gemeinsam mit vier Kolleginnen und Kollegen. Herausgekommen ist das Buch „Nord Stream – Wie Deutschland Putins Krieg bezahlt“, ein Bestseller – und eine Recherche, die ihren Autoren einiges abverlangt hat.

    In unserer neuen Folge von „Man müsste mal …“ sprechen wir mit dem in Wismar aufgewachsenen Journalisten und Buchautor darüber, wie investigativer Journalismus eigentlich funktioniert.

    Wie findet man ein Thema, das eine jahrelange Recherche rechtfertigt? Wie kommt man an Menschen, die vertrauliche Informationen weitergeben? Wie arbeitet man sich durch Tausende Seiten interner Dokumente? Wie überprüft man schwere Vorwürfe? Und was passiert, wenn Anwälte ins Spiel kommen, Quellen geschützt werden müssen oder eine Recherche auch persönlich an die Grenzen führt?

    Natürlich sprechen wir auch über Nord Stream selbst: über Gerhard Schröder und Angela Merkel, Erwin Sellering und Manuela Schwesig, Gazprom und den Kreml – und über die Frage, warum Deutschland noch nach der Annexion der Krim 2014 an Nord Stream 2 festhielt.

    Dobbert erzählt von Dokumenten, bei deren Lektüre er selbst dachte: „Das gibt es doch nicht.“ Und er berichtet davon, warum Menschen Journalisten Informationen anvertrauen, obwohl sie damit ein persönliches Risiko eingehen.

    Für ihn hat das unmittelbar mit Demokratie zu tun: Missstände können nur verändert werden, wenn sie zunächst öffentlich werden.

    Eine „gute halbe Stunde“ sollte es eigentlich werden. Es wurde etwas mehr. Wir fanden: Bei diesem Thema durfte das sein.

    Ob er das Buch wieder so schreiben würde?

    Gute Unterhaltung mit der neuen Folge von „Man müsste mal …“ mit Steffen Dobbert. Wünschen Euch Andreas Lußky und Claus Oellerking.

    Diese Folge haben wir am 27. August 2026 aufgenommen.

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    Folge 162: Arne Hennes – Flippermuseum Schwerin

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    Man müsste mal … so richtig eine Runde Flippern!

    Klick, Klack, Freispiel – eine Reise in die Welt der Flipper

    Wann habt Ihr zuletzt an einem Flipper gestanden? Für viele von uns ist das Jahrzehnte her – verbunden mit Erinnerungen an Kneipen, Jugendclubs, Campingplätze oder Schwimmbäder. Einige von uns haben das noch nie getan. Doch die Welt der Flipper lebt. Und zwar mitten in Schwerin.

    Für unsere neue Podcast-Folge waren wir zu Gast im Flippermuseum Schwerin und haben mit Arne Hennes gesprochen. Aus der gemeinsamen Leidenschaft von Arne und seinen Mitstreitern ist über viele Jahre ein außergewöhnliches Museum entstanden, das heute mit mehr als 100 spielbaren Flipper-, Arcade- und Videospielautomaten Besucherinnen und Besucher jeden Alters begeistert.

    Es geht um Kindheitserinnerungen, um die Faszination analoger Spiele, um aufwendige Restaurierungen, um Räume mit liebevoll gestalteten Themenwelten – Traumwelten, nennt Arne Hennes. Und es geht auch um die Frage, warum Menschen hier ihre Freizeit investieren, um ein Stück Kulturgeschichte lebendig zu halten. Natürlich erzählt Arne auch, von seinen ersten Flipper-Erfahrungen und davon wie aus einer verrückten Idee schließlich ein Museum wurde – und weshalb dort ausdrücklich gilt: Anfassen und Spielen erlaubt!

    Eine Folge für alle, die Flipper lieben, neugierig auf außergewöhnliches Ehrenamt sind oder einfach Lust auf eine spannende Zeitreise haben. – Sehen wir uns dort?

    Viel Freude beim Hören wünschen Euch Andreas Lußky und Claus Oellerking.

    Diese Folge haben wir am 15. Juli 2026 aufgenommen.

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    Spielemuseum mit restaurierten Flipperautomaten, Jukeboxen und Spielautomaten sowie einem Café. – Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung

    Friesenstraße 29, 19059 Schwerin, Kontakt: 0173 9947611
    info@flippermuseum-schwerin.de
    terminanfrage@flippermuseum-schwerin.de

    https://www.flippermuseum-schwerin.de/

    Rajepsut Gisler – Tief in die Vergangenheit schauen

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    Man müsste mal…in der Vergangenheit etwas tiefer zurückschauen!

    Rajepsut Gisler ist im Oman geboren, in einem kleinen Schweizer Bergdorf aufgewachsen und heute in Schwerin zu Hause. S viel ist klar: Rajepsut Gisler hat einen ungewöhnlichen Lebensweg hinter sich.

    Sie erzählt von einer Kindheit und Jugend, in der Hautfarbe und Geschlecht immer wieder bestimmten, was andere ihr zutrauten – und was nicht. Von ihrer Ausbildung zur Bootsbauerin, von Rassismus und sexuellen Zuschreibungen, von Konflikten mit Behörden, und dem Weg der sie nach Schwerin führte.

    Heute arbeitet die 37-Jährige als Modedesignerin sowie Kultur- und Ahnenanalytikerin. Sie beschäftigt sich mit DNA, Epigenetik und den Spuren, die unsere Herkunft und die Erfahrungen früherer Generationen in uns hinterlassen können. Daraus hat sie mit „World Dream Castle“ eine sehr eigene Verbindung von Ahnenforschung, Mode, Kunst und Spiritualität entwickelt.

    Manches daran ist ungewöhnlich, manches erklärungsbedürftig – und Rajepsut Gisler selbst ist eine Frau, die viel zu erzählen hat.

    Wir sprechen mit ihr über Rassismus und Heimat, über Verletzungen und Neuanfänge, über ihre Suche nach den eigenen Wurzeln – und darüber, warum ausgerechnet Schwerin für sie zu einem Ort geworden ist, an dem sie sich wohlfühlt.

    Manches an ihren Vorstellungen fasziniert, manches wirft Fragen auf. Auch darüber haben wir mit ihr gesprochen: über Wissenschaft und Spiritualität, über die Suche nach den eigenen Wurzeln – und darüber, warum ein Kleid manchmal viel mehr sein soll als nur ein Kleidungsstück.

    Diese Podcast-Folge „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking und Rajepsut Gisler ein Gespräch über die Frage: Wer bestimmt eigentlich, wer wir sind?

    Diese Folge haben wir am 27. Juli 2026 aufgenommen.

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    https://worlddreamcastle.simdif.com/

    https://moradayo.simdif.com/

    Info zur Spende:
    https://heyzine.com/flip-book/aa8c72c1ee.html

    Angela Leymannek – VerA Unterstützung für Azubis

    0:00 / 0:00 90,8 MB

    Man müsste mal … aus Erfahrung Zukunft machen!

    Was passiert mit all dem Wissen, das Menschen im Laufe eines Berufslebens gesammelt haben? Verschwindet es mit dem Ruhestand – oder kann daraus etwas Neues entstehen?

    Angela Leymannek ist überzeugt: Berufserfahrung ist weit mehr als ein persönlicher Lebensweg. Sie ist ein Schatz, der jungen Menschen helfen kann, ihren eigenen Weg erfolgreich zu gehen.

    In der neuen Folge von „man müsste mal“ spricht die Regionalkoordinatorin des Mentoringprogramms VerAplus darüber, warum viele Auszubildende heute Unterstützung brauchen, welche Herausforderungen sie in Schule und Betrieb bewältigen müssen und wie erfahrene Ehrenamtliche sie dabei begleiten können – nicht als Nachhilfelehrer, sondern als Menschen, die zuhören, Mut machen und ihre Erfahrungen weitergeben.

    Es geht um Prüfungsstress, Unsicherheiten, Sprachbarrieren und persönliche Krisen. Vor allem aber geht es um Vertrauen und darum, dass manchmal schon ein Mensch genügt, der an einen glaubt.

    Wer selbst viele Jahre Berufs- und Lebenserfahrung gesammelt hat und diese sinnvoll weitergeben möchte, findet in VerAplus eine Möglichkeit, junge Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben zu begleiten – und damit einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung zu leisten.

    Ein Gespräch über Generationen, Verantwortung und die Frage, warum Erfahrung erst dann ihren größten Wert entfaltet, wenn sie geteilt wird.

    Wer erfahren möchte, wie das funktiuoniert, wo man Unterstützung bekommen oder sich ehrenamtlich engagieren kann, erfährt das in dieser unterhaltsamen Folge des Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

    Diese Folge haben wir am 8. Juli 2026 aufgenommen.

    Kontakt:

    Angela Leymannek, Regionalkoordinatorin VerAplus für die Regionen Schwerin

    Tel.: 0155-65721705

    E-Mail: schwerin@vera.ses-bonn.de

    www.vera.ses-bonn.de • www.ses-bonn.de

Matthias Baerens – Trauer unter Kontrolle Teil 2

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Man müsste mal … ein Buch schreiben, mit dem, was nicht in den Film gepasst hat!

Zehn Jahre hat Matthias Baerens bereits zu dem Absturz einer Aeroflot-Maschine im Anflug auf den Flughafen Berlin-Schönefeld recherchiert. 72 Menschen verloren ihr Leben. An Bord war auch eine Schulklasse aus Schwerin. Die meisten der jungen Leute überlebten das Unglück nicht.

Bis heute, fast 40 Jahre später, wirkt das Ereignis nach. Das zeigen auch die Gespräche, die Baerens im Laufe seiner akribischen Spurensuche mit vielen Zeitzeugen, Betroffenen und Angehörigen geführt hat. Mehr als 25 von ihnen haben ihre Erinnerungen zu Papier gebracht und in dem Buch „Trauer unter Kontrolle“ veröffentlicht.

Wie wurde in Schwerin mit den Folgen des Unglücks umgegangen? Was geschah unmittelbar nachdem die Information von Unglück hier eintraf? Was in den Tagen und Wochen danach? Warum interessierten sich Mitarbeitende des Ministeriums für Staatssicherheit für die Familien der Unglücksopfer und der Überlebenden?

Anteilnahme und Fürsorge auf der einen, Kontrolle und Gängelung auf der anderen Seite.

Im Buch und im Dokumentarfilm kommen Ersthelfer, Überlebende, Hinterbliebene, Ermittler und viele andere zu Wort. „Auch heute noch erhalte ich Zuschriften von Menschen, die über den Dokumentarfilm oder das Buch den Anstoß genutzt oder auch den Mut gefunden haben, ihre Erinnerungen in Worte zu fassen“, sagt Baerens. Es scheint so, als ginge es mit der Arbeit noch eine Weile weiter.

Wie sein Fazit nach der intensiven Beschäftigung mit dem Ereignis lautet, wie Matthias Baerens bei seinen Nachforschungen vorgegangen ist, auf welchen Wege er seine Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner gefunden hat – oder sie ihn gefunden haben, darüber berichtet er in dieser Folge des Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

Diese Folge haben wir am 21. September 2025 aufgenommen. Bitte entschuldigt die Schnupfnase Andreas ;).

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Zehra Dönmez und René Brown – Lesen International (10-10-10)

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Man müsste mal … überlegen, ob ein Wort in verschiedenen Sprachen dieselbe Bedeutung hat!

Sie kommen aus Albanien, Bolivien, Mauritius und Tuvalu, insgesamt aus mehr als 146 Ländern. Gegenwärtig sind 193 Staaten Mitglieder der Vereinten Nationen. Allein in der Landeshauptstadt Schwerin leben Menschen aus mehr als 100 verschiedenen Herkunftsländern. Die Idee: Sprachen und damit auch die vielfältigen Kulturen der Menschen, die in Schwerin leben sollten einmal hörbar werden. Gesprochen von ihnen selbst.

Mit 10 Sprachen, 10 Texten an 10 Orten ging es 2017 mit der neuen Veranstaltung los. Einige Jahre später waren es 23 Sprachen, in denen an einem Tag an vielen Orten der Stadt vorgelesen wurde.

Als „Lesen International“ ist die Begegnung mit Sprache und Kultur auch 2025 wieder ein Teil der Schweriner Literatur-Tage. Mit dabei sind Zehra Dönmez und René Brown. Zehras Familie stammt aus der Türkei, René kommt aus Ecuador. Beide leben und arbeiten seit einigen Jahre in Schwerin und engagieren sich ehrenamtlich im Verein ‚Miteinander-Ma’an“.

„Am 12. Oktober 2025 sind wir im ‚Internationalen Haus Schwerin‘“ dabei., sagt Renè Brown. Er gehört zu dem Team der Organisatoren „An diesem Tag wird in zehn Sprachen vorgelesen. In diesem Jahr lautet das Thema ‚Zugehörigkeit‘.“

Wer erfahren möchte, was es im Internationalen Haus in Schwerin zu hören gibt und was René Brown und Zehra Dönmez und viele andere zum Mitmachen motiviert hat, das alles erfahrt Ihr in dieser Folge vom Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

Diese Folge haben wir am 26. September 2025 aufgenommen.

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Matthias Baerens – das Buch „Trauer unter Kontrolle“

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Man müsste mal … ein Buch schreiben mit dem, was nicht in den Film gepasst hat!

72 Menschen verloren ihr Leben. Mehr als 20 von ihnen kamen aus Schwerin. Unter ihnen viele Schülerinnen und Schüler und ihre Betreuer. Sie waren am 12. Dezember 1986 auf dem Rückflug von ihrer Abschlussfahrt. Die Maschine der sowjetischen Fluggesellschaft Aeroflot stürzte in der Nähe des Flughafens Berlin-Schönefeld ab.

Matthias Baerens ist Journalist und Autor. Immer wieder nimmt er sich Zeit für intensive und langwierige Recherchen, die hauptsächlich mit der DDR und dem Nationalsozialismus zu tun haben. An diesem Fall arbeitet er inzwischen 10 Jahre.

In verschiedenen Archiven wertet er in dieser Zeit mehr als 10.000 Seiten Dokumente, zahlreiche Fotos, Gesprächsaufzeichnungen und anderes aus. Er spricht mit Zeitzeugen und Betroffenen, besucht den Unglücksort. Bereits 2018 entsteht die NDR-Dokumentation „Systemversagen“. Bereits damals merkt er: „So viel Material, so viele Geschichten lassen sich nicht in einem Film unterbringen. Das bessere Format ist da ein Buch. Das bietet die Möglichkeit in die Tiefe zu gehen, Geschichten zu erzählen und das aufzuschreiben, was nicht in einen Film passt“, sagt Baerens.

„Trauer unter Kontrolle“ ist 2025 erschienen. Auf rund 300 Seiten geht Matthias Baerens in die Tiefe. Minutiös beschreibt Baerens die Chronik des Absturzes, schildert den Verlauf der Rettungsarbeiten und legt dar, wer so alles zum Absturz ermittelt hat.

Über seine Arbeit an dem Buch, den Hergang der Ereignisse und darüber, wie der Staat DDR mit der Trauer der Hinterblieben umgegangen ist, darüber sprechen wir in dieser Folge des Podcast „Man müsste mal …“ mit Matthias Baerens. In der nächsten Folge stehen die Erinnerungen von Betroffenen und Zeitzeugen im Mittelpunkt.

Andreas Lußky und Claus Oellerking.

Diese Folge haben wir am 13. August 2025 aufgenommen.

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Ahmed Debl – auf Umwegen zum deutschen Meister

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Man müsste mal … miteinander reden und andere Menschen kennenlernen!

Im Bezirk der Handwerkskammer Schwerin sind aktuell 2.098 junge Leute in verschiedenen Ausbildungsberufen in der Lehre. Am Ende der Ausbildung steht die Gesellenprüfung. Wer seine Ausbildung erfolgreich abschließt und in der Regel einige Jahre Berufserfahrung sammelt, erfüllt die Voraussetzungen zur Teilnahme an den Meisterkursen. Die Meisterausbildung ist die wichtigste Weiterbildung im Handwerk und der Meistertitel das bekannteste und renommierteste Gütesiegel des Handwerks.

Ahmed Debl kam 2015 auf seiner Flucht aus Syrien über Ägypten, den Libanon und die Türkei nach Schwerin. Vor der Flucht hat der Sozialwissenschaften studiert. „Das Studium habe ich abgebrochen und wollte es eigentlich in Deutschland fortsetzen“, erinnert er sich. Aber für die Zulassung an der Universität fehlten ihm die richtigen Papiere. Also warten? Nein! Schon in Syrien hat er als Jugendlicher einem Onkel auf dem Bau geholfen und sich ein bisschen Geld verdient. Da lag es nahe, in Schwerin eine Ausbildung als Elektroniker zu beginnen und möglichst schnell wieder eigenes Geld zu verdienen.

Bei der THOMAS Elektro GmbH beginnt er seine Lehre, zur Berufsschule geht er in Lankow. Irgendwann war er an einem Punkt, an dem er aufgeben wollte. „Nein, nicht weil es zu schwer war, sondern weil ich auf der Baustelle immer dasselbe machen musste. Zum Glück hat sich das geändert. Ich habe weitergemacht und die Gesellenprüfung bestanden. Mir war dann auch klar, ich mache weiter, ich mache den Meister, selbst wenn das eine ganze Stange Geld kostet“, sagt er lachend. Den Meisterbrief Elektronik hat er nun tatsächlich in der Tasche. Ahmed Debl hat inzwischen seinen eigenen Betrieb gegründet.

Er unterstützt Auszubildende mit der Muttersprache Arabisch und will sich dafür engagieren, die handwerkliche Ausbildung in Syrien besser zu systematisieren und an moderne Standards anzupassen.

Ahmed Debl ist durch und durch ein Macher. Wer seinen Weg vom jungen Bauhelfer zum Elektrotechniker mit Meisterbrief verfolgen möchte ist in dieser Folge des Podcasts „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking genau richtig.

Diese Folge haben wir am 14. August 2025 aufgenommen.

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Reem Alabali Radovan – auf internationale Partnerschaften setzen

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Man müsste mal…stärker auf internationale Partnerschaften setzen!

Reem Alabali Radovan ist der erste Gast in den 135 Folgen unseres Podcasts, den wir zum zweiten Mal eingeladen haben. Es ist fast genau drei Jahre her, da haben wir mit ihr über ihren Weg in die Politik gesprochen. Sie war erst wenige Monate frisch gewählte SPD-Abgeordnete für den Wahlkreis Schwerin – Ludwigslust – Parchim I – Nordwestmecklenburg im Deutschen Bundestag. Olaf Scholz holte sie während der Ampelkoalition in das Amt der Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration und Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus.

Der Bundestag ist heute ein anderer. Statt der Ampel regiert Schwarz-Rot. Reem Alabali Radovan ist weiterhin Bundestagsabgeordnete und hat in der neuen Regierung eine neue Aufgabe. Sie ist seit dem 6. Mai 2025 Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Alabali Radovan lebt in Schwerin. Sie ist heute die Chefin von etwa 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Berlin, Bonn und vielen anderen Orten der Welt. Mit einem Haushalt von 11,22 Mrd. Euro in 2024. Das ist eine Menge Verantwortung und eine Menge Geld. Ob sie da noch ruhig schlafen kann?

Der Rüstungshaushalt der Bundesregierung ist so hoch wie noch nie, in der Entwicklungszusammenarbeit wird kräftig gestrichen. Israel erhält mit Genehmigung der Bundesregierung für 100erte Millionen Euro Waffen, die auch in Gaza Menschen töten. Manche sprechen von Völkermord an den Palästinensern. Im Haushaltsentwurf 2025 stehen für das Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. 10,276 Mrd. €. Immer noch viel Geld, aber fast 1 Milliarde Euro – also 1.000 Millionen Euro – weniger. Was bedeutet dies für ihre Arbeit? Welche Folgen hat das für die Arbeit der vielen kleinen Initiativen und zahlreicher Ehrenamtlicher in der Entwicklungszusammenarbeit hier in MV?

Wir haben sie nicht gefragt, wo der Bindestrich in ihrem Nachnamen geblieben ist. Doch wer dennoch das eine oder andere mehr über die Bundesministerin aus Mecklenburg-Vorpommern wissen möchte, hört einfach mal rein … in den Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

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Almut Lüpkes – Senior Expert Service Deutschland

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Man müsste mal…seine Komfortzone verlassen und seinen Horizont erweitern!

„Bei manchen Leuten ist es so: sie gehen in den Ruhestand, renovieren dann erst einmal die Wohnung, machen vielleicht eine Reise und dann kommt der Moment, in dem sie sich fragen „Was nun?“, sagt Almut Lüpkes, Repräsentantin des Senior Expert Service SES in Schwerin. In ihrem Büro in der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin führt sie zahlreiche Gespräche mit Menschen, die kurz vor Ende des Arbeitslebens stehen oder schon eine Weile im Ruhestand sind und sich genau diese Frage stellen.

Der SES ist die größte deutsche Ehrenamtsorganisation für Fach- und Führungskräfte im Ruhestand oder in einer beruflichen Auszeit (Weltdienst 30+). Der SES unterstützt den Know-how-Transfer in der Entwicklungszusammenarbeit. In Deutschland setzt er sich vor allem für den Nachwuchs in Schule und Ausbildung ein.

Zurzeit stellen dem SES mehr als 14.000 Experten aus allen beruflichen Richtungen ihr Wissen und ihre Erfahrung zur Verfügung. Seit 1983 hat der SES über 60.000 ehrenamtliche Einsätze in 170 Ländern durchgeführt, etwa ein Drittel davon in Deutschland.

Der SES hat seinen Sitz in Bonn. Er wird bundesweit durch Vertretungen und weltweit von rund 200 Repräsentantinnen und Repräsentanten in 90 Ländern vertreten. Eine von ihnen ist Almut Lüpkes aus Schwerin.

Vom Wissen des SES profitieren im In- und Ausland vor allem kleine und mittlere Unternehmen, öffentliche Verwaltungen, Kammern und Wirtschaftsverbände, soziale und medizinische Einrichtungen und Institutionen der Grund- und Berufsbildung. Einen besonderen Schwerpunkt in Deutschland bildet die Förderung junger Menschen in Schule (Schulprogramm) und Ausbildung (VerAplus – Verbesserung von Ausbildungserfolgen).

In dieser Podcast-Folge erläutert Almut Lüpkes an einem Beispiel, wie der Weg zu einer Tätigkeit als Senior Expert aussehen kann. Wer seine Komfortzone verlassen und seinen Horizont erweitern möchte, findet vielleicht ein paar Anregungen in dem Gespräch mit Almut Lüpkes in der 134. Folge des Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

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Tino Bittner – Kunst groß rausbringen

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Man müsste mal … eine Arbeit, die sonst nur in der Galerie zu sehen ist, richtig groß auf eine Fassade bringen – in Schwerin

Mit etwas Glück kann man Tino Bittner dieser Tage in Schwerin in der Glasinstraße oder der Grüne Straße auf einem hohen Baugerüst bei der Arbeit zusehen. Dort entstehen, wie schon zuvor 2024 am Schlachtermarkt, große Bilder an Häuserwänden. Die Standorte in der Nähe zum Staatlichen Museum sind nicht zufällig gewählt. Die Vorlagen der Motive sind der Sammlung „Alten Meister“ im Staatlichen Museum Schwerin entliehen. Tino Bittner stellt sie in einen neuen Zusammenhang. Und er muss mit seiner Arbeit ein bisschen Gas geben, denn die Bilder sollen rechtzeitig zur Wiedereröffnung des Museums im Herbst 2025 fertig sein.

Tino Bittner, Jahrgang 1975, hat eine handwerkliche Grundausbildung. Der gelernte Schilder- und Lichtreklamehersteller hat nach der Lehre in Hamburg „Illustration und Kommunikationsdesign“ studiert und arbeitet inzwischen fast 25 Jahre als freischaffender Bildender Künstler.

In der Franz-Mehring-Straße – nahe der Paulskirche – betreibt er gemeinsam mit Udo Dettmann und Thomas Sander seit 15 Jahre die Produzentengalerie „Dezernat 5“.
Es ist ein Ort, an dem Werke entstehen und an dem die Gäste auch das Entwickeln und das sich Verändern einer Ausstellung miterleben können.

Wer Lust hat, ein wenig über die Arbeit von Tino Bittner zu erfahren und vielleicht mal einen Blick auf das Geschehen an den Schweriner Wänden und in das „Dezernat 5“ zu werfen, ist in dieser Folge vom Podcast „Man müsste mal…“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking genau richtig.

Diese Folge haben wir am 8. Juni 2025 aufgenommen.

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…und nein, die Fassade des „Dezernat 5“ ist nicht gefliest.

Gerd Kant – Hacklabor in Schwerin

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Man müsste mal…mit Code die Welt verbessern!

Gerd Kant ist Software-Entwickler und Mitglied im Vorstand des Schweriner Hackspace e.V, dem Verein, der seit fast zehn Jahren das „Hacklabor“ im TGZ an der Hagenower Chaussee in Schwerin organisiert. Und das alles ehrenamtlich und absolut ohne kriminelle Energie – im Gegenteil zum Klischee des Hackers.

Das „Hacklabor“ ist ein Ort für Menschen mit Interesse am kreativen Umgang mit Technik. Dort geht es um Hardware, Software, gesellschaftliche Themen und das Drumherum in der digitalen Welt.

Wer gerne programmiert oder das Programmieren einmal ausprobieren möchte, wer Codieren, d.h. die Befehle für einen Computer in einer Programmiersprache schreiben möchte, wer löten oder coole Dinge mit 3D-Drucker und Lasercutter bauen möchte – im „Hacklabor“ ist es möglich, einfach mal etwas Neues auszuprobieren, kreative Ideen zu verwirklichen und auch Antworten auf die eigenen Fragen in Sachen IT zu bekommen.

Wer ein paar Beispiele für weltverbessernden Vorhaben kennenlernen und mal aus erster Hand etwas über die Arbeit der Schweriner Hacker erfahren möchte, ist in dieser Folge richtig. Gerd Kant gibt Einblicke im Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

Diese Folge haben wir am 5. Juni 2025 aufgenommen.

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Sven P. Peter – Zooverein Schwerin

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Man müsste mal…in Sachen Artenschutz an einem Strang ziehen!

Das dürfte ein Rekord sein: mehr als 600 zoologische Einrichtungen hat Sven P. Peter (37) innerhalb von 29 Jahren besucht. Kleine Tierparks, Wildgehege, große Zoos. Mehr als 20 in einem Jahr. In einer Tabelle hat er alle Besuche seit seinem 8. Lebensjahr festgehalten. 2022 hat er in seinem Urlaub in Rumänien alle Zoos des Landes besucht.

Er ist in einer Doppelrolle bei uns im Podcast zu Gast.
Zum einen ist er hauptberuflich Zoo-Pädagoge im Zoo Schwerin und in dieser Funktion zuständig für alles, was mit der Vermittlung von Wissen in Sachen Zoo zu tun hat. Zugleich ist er ehrenamtlich Beisitzer im Vorstand des Förderverein Zoo Schwerin e.V., kurz Zoo-Verein, und damit das Bindeglied zwischen dem Zoo und dem Förderverein.

Die Mitglieder des Schweriner Zoo-Vereins engagieren sich und unterstützen den Zoo auf vielfältige Weise. Der Zoo Schwerin und das Kinderzentrum Mecklenburg laden jährlich zur traditionellen „Dreamnight“ ein. Die Veranstaltung ist chronisch kranken Kindern und Jugendlichen gewidmet und wird weltweit in Zoos angeboten. Hier in Schwerin backen die Ehrenamtlichen den Kuchen für diesen besonderen Nachmittag.

Demnächst soll ein neues Gehege für die Stachelschweine entstehen. Dort sollen auch die bedrohten Waldhunde untergebracht werden. Die Planungen sind abgeschlossen und nun sorgt der Förderverein für die Finanzierung. Am jetzigen Gehege bieten einige der Ehrenamtlichen vorbereitete Futterrationen für die Stachelschwein zum Kauf an. Der Erlös fließt in den Bau der neuen Anlage.

Viele Vorhaben kann und will der Zoo-Verein nicht alleine stemmen. „Wir legen Hand mit an, wenn ehrenamtlich Arbeitskräfte bei Veranstaltungen benötigt werden, wir unterstützen mit Sachspenden und natürlich finanziell. Und wir bieten unseren Mitgliedern ein paar kleine Extras rund um den Schweriner Zoo“, so Sven P. Peter.

Welche Zoos haben Sven P. Peters am besten gefallen? Was schmeckt den Stachelschweinen besonders gut? Wie kann man sich im Zoo-Verein engagieren? Und welche Vorteile haben die Mitglieder des Zoo-Vereins? – Das alles und noch das eine oder andere erfahrt Ihr im Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

Diese Folge haben wir am 26. Mai 2025 aufgenommen.

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Itay, Valerie und Luciana – Migravoices

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Man müsste mal…unsere eigene Stimme hören lassen!

„Sprich nicht über uns ohne uns!“, lautet die klare Ansage der MIGRAVOICES!
Wenige Tage vor der Bundestagswahl im Januar 2025 haben sie zu einer offenen Diskussion über Migrationspolitik in das Internationale Haus Schwerin eingeladen.
Das Ziel: gerade, wenn es um Migrationspolitik geht, dann sprecht mit uns, sprecht nicht ohne uns über uns. Wir haben eine Stimme!

Die Initiative MIGRAVOICES hat sich im Laufe des Herbstes 2024 in Schwerin gegründet. Die Mitglieder haben unterschiedlich Migrationsbiographien, so wie auch unsere Gäste. Valerie kommt aus Kamerun, Luciana aus Brasilien und Itay aus Israel.

Mit MIGRAVOICES wollen die Drei sich und anderen Menschen hier in der Region Gehör verschaffen. Doch bevor sie das tun, ist es ihnen wichtig, voneinander zu hören, wie es ihnen geht und gegangen ist. Welche Erfahrungen haben sie gemacht und was tagtäglich in der Stadt, in Ämtern und Geschäften sowie am Arbeitsplatz erleben.

„Erstmal wollen wir uns selber helfen, indem wir uns zu hören. Und dann machen wir noch eine ganze Reihe anderer Dinge“, so Luciana. Dabei haben sich mittlerweile einige Schwerpunkte herausgebildet. Dazu gehören „Kulturtreffen“. Hier stellen die Teilnehmenden verschiedene Elemente aus ihren Kulturen, Musik, Sprache, Tänze, Speisen und mehr vor. Oder sie berichten aus Phasen der Geschichte ihrer Herkunftsregionen oder von aktuellen Ereignissen. Offene Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern von Organisationen, die sich gegen Rassismus stellen und juristische Begleitung werden organisiert. Gut besucht sind die Fortbildungen von MIGRAVOICES für Lehrkräfte in Sachen antirassistischer Bildungsarbeit.

Überall in Mecklenburg-Vorpommern leben Menschen aus anderen Nationen. Allein in Schwerin kommen sie aus mehr als 100 Ländern. Und alle haben etwas zu sagen.

Wer mal seine Perspektive ändern und aus erster Hand hören möchte, was Menschen aus anderen Ländern so im Alltag hier bei uns erleben und wie sie damit umgehen, hört einfach mal rein … in den Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

Diese Folge haben wir am 2. Juni 2025 aufgenommen.

Kontakt zu MIGRAVOICES:

https://www.instagram.com/migravoices/

migravoicesmv@riseup.net

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