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Gemeinsam mit anderen Ehrenamtlichen hat Madleen Kröner den Schweriner
„Radentscheid“ ins Leben gerufen. Diese Bewegung für bessern Alltagsradverkehr
gibt es in mehr als 30 Städten bundesweit.
Der Radentscheid Schwerin ist ein Bürgerbegehren für gute und sichere
Radwege in Schwerin. Nach der Prüfung der formalen Zulässigkeit durch die Stadt
Schwerin hat am 14. September 2020 die Unterschriftensammlung begonnen.
Benötigt werden 4.000 Unterschriften von Schweriner Bürger*innen. Kommen die
zusammen, muss sich die Stadtvertretungen mit den fünf Zielen des
Bürgerbegehens befassen:
· Sichere, breite und komfortable
Radwege
· Stadtweites und engmaschiges
Radverkehrsnetz
· Kreuzungen und Einmündungen sicher
gestalten
· Fahrradstellplätze umfassend ausbauen
· Verkehrswende konsequent und
transparent fördern
Was bisher erreicht wurde, erzählt Madleen Kröner im Podcast „Man müsste mal
…“
Man
müsste mal … das Lesen fördern
Das
Lesen fördern, das ist Sylvia Hoellger und ihren Mitstreiter/innen
vom Freundeskreis der Schweriner Stadtbibliothek e.V. ein echtes
Anliegen. Seit 2012 unterstützt der Förderverein die öffentliche
Bibliothek der Landeshauptstadt bei ihrer Arbeit.
Das
Lese-Zauberland für die Kleinen, der mobile Medienbote, der
virtuelle Adventskalender in der Vorweihnachtszeit, ein Fahrradkino,
Bücherflohmärkte und einiges mehr stehen auf der langen Liste der
Aktivitäten der ehrenamtlichen Helfer/innen.
Warum
sie sich engagiert und was bisher erreicht wurde, erzählt Sylvia
Hoellger im Podcast „Man müsste mal …“
„Nicht alle Kinder in Schwerin
haben das Glück, von ihren Familien ein Weihnachtsgeschenk zu
bekommen. Wir möchten, dass sie nicht den Glauben an den
Weihnachtszauber verlieren.“, sagen Uta Schellenberg und Niklas
Jordan von MANDARIN MEDIEN Gesellschaft für digitale Lösungen mbH
in Schwerin.
Etwa 100 Kinder und Jugendliche
leben in Einrichtungen der SOZIUS Pflege und Betreuungsdienste
Schwerin. Die Betreuerinnen und Betreuer bemühen sich, den Kindern
ein schönes Zuhause zu schaffen. Und da gehören eine stimmungsvolle
Weihnachtsfeier und ein paar Geschenke für die Kinder einfach dazu.
Auch für ungefähr 100 krebskranke
Kinder werden in Kooperation mit der Kinderkrebshilfe
Westmecklenburg, dem Förderverein der Schweriner Kinderklinik und
des Kinderzentrums Mecklenburg e.V., Weihnachtswünsche erfüllt. Und
Kinder aus der „Tiergestützten Tagesgruppe“ der ANKER
Sozialarbeit Gemeinnützige GmbH bekommen auch Geschenke.
Die Geschenke für die Kinder und
Jugendlichen spendieren Schwerinerinnen und Schweriner. Sie packen
passende Dinge für die unterschiedlichen Altersgruppen und geben
diese bei Annahmestellen im Stadtgebiet ab. Die „Mandarinen“
kümmern uns darum, dass die Pakete abgeholt, kontrolliert und in die
richtigen Hände gegeben werden.
„Wer etwas verschenken möchte,
registriert sich auf unserer Internetseite
(http://www.hier-und-jetzt-helfen.de/).
Dort gibt es auch Hinweise, welche Dinge für welche Altersgruppen
passen und welche Sachen lieber nicht in die Pakete sollte.“, sagt
Uta Schellenberg.
Hanne Luhdo
Die Platte lebt: „Plattenpark“
im Mueßer Holz
Man müsste mal …
… auf dem Dreesch einen
interessanten Ort schaffen, wo sich die Leute treffen, wo die Platte
bunt ist, wo immer wieder Neues entsteht – aus Müll – einfach
ein Ort wo die Leute gern hinkommen.
Das Image der Platte zu
verbessern – aber wie? Im Urlaub auf Rügen stöberte Hanne Luhdo durch
ein Mais-Labyrinth hatte die Idee: statt Mais
ein Plattenlabyrinth! – Und so die ländliche Atmosphäre in die
Stadt holen.
Das Image ist des Stadtteils ist geprägt von alten Plattenbauten, in
denen keiner mehr wohnen wollte, die zu DDR-Zeiten heiß begehrt
waren, von Arbeitslosigkeit und von Flüchtlingen und anderen
Menschen, die in die Platte geschickt wurden, weil es dort billigen
Wohnraum gibt. So hat sich im Laufe der Jahre die Zusammensetzung der
Bewohner dort verändert.
„Den Blick auf diesen Teil der Stadt zu lenken und zu zeigen, da
ist es nicht nur grau, sondern bunt, es ist nah zum Wald und nah zum
Wasser wie nirgendwo sonst in Schwerin.“,
beschreibt Hanne Ludho ihre Passion für den Dreesch, auf dem sie
sich auch in ihrem Ruhestand ehrenamtlich engagiert.
Inzwischen stehen dort 14 Platten.
Aus Müll wird Kunst und eine Verbindung zur Natur. Zwei Platten sind
auf der einen Seite mit einem Regenbogen und auf der anderen Seite
mit einem Märchenbild bemalt. Überall stehen gestaltete Bänke zum Sitzen.
Über die Erfahrungen und die Arbeit im „Plattenpark“ spricht
Hanne Luhdo von die „Platte lebt e.V.“ mit Andreas Lußky und
Claus Oellerking im Podcast „Man müsste mal …“
Thomas Krense, Präsident LIONS Club Schwerin
„Ich hatte eine sehr gute
berufliche Zeit, einen guten Start bei der Polizei in Greifswald. Und
bei allem, was privat und beruflich gut lief, und dem Glück, was ich
hatte, kam ich an einen Punkt, da wurde es wichtig für mich, etwas
zurückzugeben. Am Anfang war dies im Bereich Sport, auch als
Übungsleiter.“, erzählt Thomas Krense. Später engagiert sich er
sich in der Region Greifswald zum Beispiel für Opfer von Straftaten.
Der ehemalige Polizeiseelsorger
Andreas Schorlemmer, auch ein LION, gewinnt Thomas Krense für die
Mitwirkung bei den LIONS in Greifswald. Seit 2004 ist er LION und bringt sich
in das Club-Leben ein.
Die Devise der LIONS lautet „We
serve“ – „Wir dienen“ der Gesellschaft. Dies ist der
Kerngedanke der LIONS-Idee seit der Gründung 1917. Dieser
Zusammenschluss freier Bürger, wie sie sich damals nannten, die
gemeinsam in freundschaftlicher Verbundenheit in ihrem Umfeld und
darüber hinaus etwas Gutes tun wollten, ist heute eine Gemeinschaft
mit 46.000 Clubs und rund 1,4 Millionen Mitgliedern in 200 Ländern
also allen Ecken der Welt.
Mittlerweile lebt Thomas Krense in
Schwerin. Seit Sommer 2020 ist er Präsident des Schweriner LIONS
Clubs. Auch 2020 gehen die Schweriner LIONS
zum Spenden sammeln wieder mit ihrem bewährten Adventskalender an
den Start. Das Ziel für diese Aktivitäten steht bereits fest: es
heißt JIM
Aus den Erlösen der 4000 LIONS Club
Adventskalender 2020 soll ein neues „JIM“, ein JUGEND
INTEGRATIONSMOBIL angeschafft werden.
Wie man Mitglied wird, aus welchen
Kreisen die Mitglieder kommen, was sie tun, wie die Clubabende
gestaltet werden und was ein Pfandbriefkasten ist, darüber spricht
Thomas Krense im Podcast „Man müsste Mal!“ mit Andreas Lußky
und Claus Oellerking