• Man müsste mal... Podcast

    Liane Römer – Literaturclub und -stammtisch

    Man müsste mal…ein richtig dickes Buch lesen!

    Bücher können Leben verändern. Liane Römer ist davon überzeugt.

    Seit rund 20 Jahren bringt Liane Römer Menschen in und um Schwerin zusammen, um über Literatur zu sprechen. Die frühere Deutsch- und Englischlehrerin aus Pinnow hat ihre Leidenschaft für Bücher nach dem Ruhestand keineswegs abgelegt – im Gegenteil: Mit Lesekreisen, Buchempfehlungen und Literaturveranstaltungen setzt sie sich bis heute dafür ein, die Freude am Lesen wachzuhalten.

    In unserer neuen Podcast Folge erzählt sie, wie ein Roman ihre Kindheit geprägt hat: „Wie der Stahl gehärtet wurde“ von Nikolai Ostrowski. Die Geschichte des jungen Pawel Kortschagin war für sie der Einstieg in eine lebenslange Liebe zur Literatur. Heute stehen mehr als tausend Bücher in ihren Regalen. Auf ihrem Nachttisch liegt derzeit Helene Bukowskis Roman „Wer möchte nicht im Leben bleiben“.

    Wir sprechen mit Liane Römer darüber, was Bücher mit Menschen machen können, warum Literatur auch im Zeitalter von Smartphone und Social Media nichts von ihrer Bedeutung verloren hat und weshalb sie seit vielen Jahren andere Menschen für das Lesen begeistern möchte.

    Wer Lust hat, selbst mit anderen über Bücher ins Gespräch zu kommen, findet dazu gleich zwei Möglichkeiten: den Literaturclub der Seniorenakademie, der sich regelmäßig in kleiner Runde trifft, sowie LISTA, den Literaturstammtisch mit Lesungen, Konzertlesungen und Diskussionen. Eigentlich hätte LISTA in einem richtigen Café stattfinden sollen. Warum daraus nichts geworden ist, erfahren die Hörerinnen und Hörer hier aus erster Hand.

    Die Programme für den Literaturclub der Seniorenakademie und für LISTA im zweiten Halbjahr 2026 haben wir dieser Mail beigefügt beziehungsweise auf unserer Internetseite zum Download bereitgestellt.

    Eine Folge für alle, die gern lesen – und vielleicht auch für diejenigen, die schon lange kein Buch mehr in die Hand genommen haben.

    Gute Unterhaltung wünschen Andreas Lußky und Claus Oellerking.

    Diese Folge haben wir am 6. Juli 2026 aufgenommen.

    Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/

    Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/

    Spotify https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W

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    Kerstin Eichhorst & Peter Scherrer – Stadtrundgang zu jüdischem Leben in Schwerin

    Man müsste mal…die richtigen Lehren aus der Geschichte ziehen!

    Wer durch Schwerin geht, sieht prächtige Häuser, schöne Plätze und viele Zeugnisse der Residenzgeschichte. Doch Manches erschließt sich erst auf den zweiten Blick. Kaum jemand ahnt, welche Spuren jüdischen Lebens sich bis heute in der Stadt finden lassen – und welche Geschichten sich dahinter verbergen.

    Das jüdische Leben in Schwerin reicht bis ins Mittelalter zurück. Es war geprägt von Aufbruch und Erfolg, aber auch von Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann ein schwieriger Neuanfang, neue Impulse erhielt die Gemeinde nach 1990 durch die Zuwanderung jüdischer Familien aus der ehemaligen Sowjetunion. Heute ist sie mit rund 650 Mitgliedern wieder ein lebendiger Teil unserer Stadt.

    Wie aber lässt sich diese Geschichte sichtbar machen? Wie kann Erinnerung lebendig bleiben?

    Darüber sprechen wir in dieser Folge von „Man müsste mal …“ mit Kerstin Eichhorst und Peter Scherrer. Die beiden haben den Stadtrundgang „Jüdisches Leben in der Schweriner Geschichte“ entwickelt. Gemeinsam nehmen sie Interessierte mit auf einen Weg durch die Stadt, vorbei an Orten, an denen Geschichte erlebbar wird.

    Im Podcast berichten sie, wie die Idee zu dem Rundgang entstand, welche Schicksale sie besonders bewegt haben, warum Erinnerung immer auch Gegenwart ist – und weshalb sich ein genauer Blick auf die eigene Stadt lohnt.

    Wir wünschen Euch eine spannende Hör-Reise durch diese Seite der Geschichte Schwerins in der Folge 158 des Podcasts „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

    Diese Folge haben wir am 26.03.2026 aufgenommen.

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    Wir sind eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander – Ma‘an e.V.

    Wir werden unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal“.

    Wir werden unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V

    Julia Geisendorf – Kreislaufhelden

    Man müsste mal…heldenhaft einkaufen!

    In ihrem Laden „Kreislaufhelden“ in der Lübecker Straße in Schwerin geht es im Wesentlichen um zwei miteinander verknüpfte Kreisläufe: die Kreislaufwirtschaft (Wiederverwertung) und einen sozialen Kreislauf. Das Konzept basiert auf folgenden Säulen:

    Der Produktkreislauf (Secondhand & Nachhaltigkeit): Der größte Teil des Angebots der „Kreislaufhelden“ ist Secondhand. Gut erhaltene, gespendete Kleidung, Spielzeug und Accessoires. Statt weggeworfen zu werden, bleiben die Dinge im Umlauf, werden zu günstigen Preisen weiterverkauft, bekommen ein zweites Leben.

    Der soziale Kreislauf (Gemeinnützigkeit): Mit dem Verkauf der abgegebenen Kleidung und anderer Sachspenden finanziert Julia Geisendorf die laufenden Kosten des Geschäfts. – Ein Teil der Einnahmen geht gezielt an wechselnde gemeinnützige Vereine und Organisationen in der Region Schwerin weitergegeben wird.

    Wer bei den „Kreislaufhelden“ einkauft oder etwas spendet, unterstützt also gleichzeitig den Umweltschutz durch Müllvermeidung und das soziale Miteinander in der Stadt. Umweltschutz als Lebensgrundlage und soziales Miteinander als Lebensqualität sind eng miteinander verbunden. Kurz gesagt: Der Umweltschutz sorgt dafür, dass wir leben können. Das soziale Miteinander sorgt dafür, wie wir leben – nämlich mit Freude, Würde und Gemeinschaft. Zusammen bilden sie das perfekte Herzstück, damit das große Karussell, der Kreislauf, des Lebens für alle Generationen sicher weiterdreht.

    Wer erfahren möchte, wie Julia Geisendorf auf die Idee gekommen ist, mit den „Kreislaufhelden“ loszulegen, wer ihr dabei zur Seite steht, wer bereits von den Erlösen unterstützt wurde, wie es um das Geschäft heute steht und was jede und jeder tun kann, um ein Held zu sein erfährt das in dieser Folge vom Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

    FB https://www.facebook.com/profile.php?id=61572936933092

    https://www.instagram.com/kreislaufhelden

    Friederike Steinberg & Antje Höners – Omas gegen Rechts

    Man müsste mal…etwas dafür tun, dass unser Land auch für unsere Enkel noch lebenswert ist!

    Laut. Sichtbar. Unbequem. Dabei auch überparteilich, unabhängig, friedlich, gewaltfrei, mutig und hartnäckig. Für Demokratie und Menschenwürde. So sehen sich Friederike Steinberg, Antje Höners und rund 50 weitere OMAS GEGEN RECHTS aus Schwerin und der Gegend drumherum.

    Friederike Steinberg denkt an ihren kleinen Enkel und viele andere Enkel vieler anderer Omas, wenn sie sagt: „Man müsste mal etwas dafür tun, dass unser Land auch für unsere Enkel in Zukunft noch lebenswert ist“.

    Das sieht auch Antje Höners so, die noch gar nicht Oma ist, aber sich im Kindergarten um viele kleine Menschen kümmert. „Mir ist es wichtig, dass wir in unserer Gesellschaft auch in zehn Jahren noch aufeinander achten. Und dafür setzte ich mich ein.“

    „Die ältere Frau als öffentliche politische Kraft findet im kollektiven Bewusstsein kaum statt. Deshalb müssen Frauen öffentlich auftreten, vor allem als Gruppe, die auffällt. Es geht um Widerstand, Ermutigung, Vernetzung und Sichtbarmachen“, heißt es auf der Internetseite der OMAS GEGEN RECHTS. Sie setzen sich aktiv ein für Vielfalt statt Ausgrenzung, Solidarität statt Spaltung und Menschlichkeit statt Hass und Hetze.

    Wer erfahren möchte, was Friederike, Antje und ihre Mitstreiterinnen so alles auf die Beine stellen, seit wann es die OMAS GEGEN RECHTS gibt und was sie sonst noch bewegt, erfährt dies in dieser Folge vom Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

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    https://www.facebook.com/groups/299282884028074/

    Kontakt: omasgegenrechts-schwerin@posteo.de

    Valentina Demir – raus aus dem Sicherheitsbereich

    Man müsste mal…aus seinem Sicherheitsbereich raus und runter vom Leitstreifen!

    „Folgen!“, sagt Valentina Demir (62) und ihr Führhund „Flocke“ läuft los in Richtung Fahrstuhl. Valentina und ihren Hund „Flocke“ verbindet eine Flexi-Leine. Sie hat sie an ihrem Oberkörper befestigt, stützt sich auf ihren Rollator und geht ihrem Hund hinterher. Valentina Demir sagt über sich selbst, sie sei blind mit Sehrest „Ich gelte in Deutschland vom Gesetz her als blind, da mein Gesichtsfeld kleiner als 5° ist. Doch den Ausdruck „gesetzlich Blind“ verabscheue ich, da es sich für mich dann so anhört, als wenn ich dazu verurteilt wurde“.

    „Ich gucke doch genauso wie Du“, hat sie einmal zu einem Kollegen im Call-Center gesagt. „Nur in einer anderen Sprache, zu der mir manchmal die Vokabeln fehlen, aber dann frage ich Dich.“ Und spätestens jetzt wird klar: Valentina Demir ist der Typ, der auch im schlechtesten Fall noch etwas Gutes entdecken kann.

    Ihr Plan: sehenden Menschen die Brailleschrift und die Wahrnehmungsmöglichkeiten von Personen mit Einschränkungen im Sehen nahezubringen. Dazu nutzt Valentina einen WhatsApp-Kanal und freut sich über Einladungen in Nachbarschaftstreffs, Kitas oder zu anderen Gelegenheiten. Gemeinsam mit „Flocke“ macht sie sich gerne auf den Weg.

    Wer wissen möchte, wie Valentina Demir mit ihrer Sehbehinderung ihren Alltag meistert und welchen großen Wunsch sie sich gerne noch erfüllen möchte, erfährt das in dieser Folge vom Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.

    Diese Folge haben wir am 29. April 2026 aufgenommen.

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    Links:

    Facebook: Valentina Demir

    Instagram: blindkosmos

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